<BR />„Es ist ein besonderer Tag für Niederdorf“, betonte Bürgermeister Günther Wisthaler. Die Kirche sei nicht nur ein historisches Kleinod, sondern auch ein Ort der Besinnung und ein weithin sichtbares Wahrzeichen, das eingebettet in grüne Wiesen das Landschaftsbild präge. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1338960_image" /></div> <BR />Ihre Ursprünge reichen ins 13. Jahrhundert zurück, die heutige Kirche wurde 1490 von Gräfin Paula von Gonzaga – der Überlieferung nach als Dank für ihre Genesung nach schwerem Leiden – gestiftet. Zu ihren Kostbarkeiten gehören die Wandmalereien von Simon von Taisten aus dem Jahr 1492, der frühbarocke Hochaltar mit einer spätgotischen Relieftafel von Michael Parth und die historische Orgel von 1693.<h3> Sichtbaren Verfall gestoppt</h3>Der bereits sichtbare Verfall habe ihn und Vizebürgermeister Robert Burger im Frühjahr 2024 veranlasst, die Initiative für die Restaurierung zu ergreifen, erzählte Wisthaler. Mit dem Landesamt für Bau- und Kunstdenkmäler sowie den spezialisierten Restauratoren wurden die notwendigen Maßnahmen festgelegt. Die Kosten wurden auf rund 165.000 Euro beziffert. Dank der Unterstützung des Landes, mehrerer öffentlicher Körperschaften, der Messerschmitt-Stiftung aus München und zahlreicher Spenden aus der Bevölkerung konnte die Finanzierung gesichert und die Sanierung vor Kurzem erfolgreich abgeschlossen werden. Dafür sprach der Bürgermeister allen einen großen Dank aus. <BR /><BR />Einen solchen richtete er besonders an die Messerschmitt-Stiftung, die die Restaurierung der wertvollen Fresken übernommen hatte. Deren Südtirol-Vertreter, Altlandeshauptmann Luis Durnwalder, gratulierte der Gemeinde zum Einsatz für den Erhalt des kulturellen Erbes. „Die Gegenwart kann man nicht leben ohne den Blick auf die Vergangenheit“, betonte Durnwalder. Es sei wichtig, die Geschichte lebendig zu erhalten und Orte wie St. Magdalena auch für kommende Generationen zu bewahren. Er erinnerte auch an die Geschichte der Messerschmitt-Stiftung, die seit 1969 Denkmalpflege im deutschsprachigen Raum finanziell unterstützt.