Das Finale fand im Rahmen des Zugluftfestes in Brixen statt.Mit ihrem lautpoetischen Streifzug in die Geschichte der Philosophie und mit einem Text über das plötzliche Verschwinden eines Kirschbaumes brachte Helene Delazer die Publikumsjury auf ihre Seite und erntete zum ersten Mal in der noch kurzen Morgenstern-Wandertrophy-Geschichte von allen fünf Publikumsjuroren die Traumnote 10. Die weiteren Plätze belegten Wolfgang Nöckler und Rüdiger Plè. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von Benno Simma und Monika Callegaro sowie von der Band „Cantina Roots“ aus Bozen. Helene Delazer wird die Südtiroler Slammerszene im Herbst in Dornbirn/Vorarlberg beim Ö-Slam, der österreichischen Meisterschaft, vertreten. Ein Stelldichein mit der Morgensterngewinnerin gibt es aber bereits am 2. Juli im Labyrinth Kränzl in Tscherms. Dort wird sie gegen Vize-Europameister 2010 „Der Koschuh“, gegen Arno Dejaco (Morgenstern Sieger 2010) und Wolfgang Nöckler (Sieger WinterSlam 2010) antreten. Der/die Beste möge gewinnen.