Die Geflüchteten berichteten von verheerenden Zuständen mit heftigen Bombardierungen und schweren Kämpfen.In der Stadt gebe es weder Wasser noch Nahrungsmittel oder Benzin. Viele Menschen müssten mit einer Mahlzeit am Tag, oft nur Brot und Tomatenpaste, auskommen.„Wir rechnen mit weiteren großen Flüchtlingsströmen aus dem Westen der Stadt“, sagte UNHCR-Sprecher Andrej Mahecic. Der finanzielle Bedarf zur Versorgung der Menschen in Höhe von 578 Millionen Dollar sei bislang aber erst zu 18 Prozent gedeckt.Noch 450.000 Menschen eingeschlossenDas Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) schätzt, dass in Westmossul noch rund 450 000 Menschen eingeschlossen sind. Bis zu 200 000 könnten in den kommenden Wochen noch fliehen.Mossul ist die letzte Hochburg der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Seit Oktober läuft dort eine Offensive der irakischen Armee mit US-Luftunterstützung. Der Osten der Stadt wurde komplett erobert, aber der Vormarsch der Einheiten im Westen stockt seit Wochen.dpa