Donnerstag, 29. September 2016

Mühlbach im Zeichen der Blasmusik

Ganz Mühlbach stand kürzlich wieder im Zeichen der Blasmusik. 22 Blaskapellen aus Europa zeigten beim fünften Südtiroler Festival der böhmischen und mährischen Blasmusik ihr musikalisches Können vor einer international besetzten Jury und sorgten Im Graf Meinhard Haus, auf dem Festplatz und im Ausstellungsbereich für gute Stimmung.

350 Musikanten aus Mitteleuropa waren in Mühlbach zu Gast.
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350 Musikanten aus Mitteleuropa waren in Mühlbach zu Gast.

Zum 5. Mal wurde das Festival der böhmischen und mährischen Blasmusik in Mühlbach auf Initiative des Tourismusvereins Gitschberg Jochtal, der Bürgerkapelle Mühlbach und der Egerländer Blasmusik Neusiedl am See organisiert. Bereits bei der Eröffnung waren zahlreiche Musikliebhaber anwesend.

„Das Festzelt war gut besucht und die Stimmung hervorragend“, freute sich die Obfrau der Bürgerkapelle Mühlbach, Manuela Fischnaller.

Höhepunkt der Veranstaltung war der musikalische Wettbewerb im Graf-Meinhard-Haus mit je 30-minütigen Wertungsspielen der Blaskapellen in vier Leistungsstufen. Die international besetzte Jury achtete dabei besonders auf die Stilistik und den Vortrag.

Hohes musikalisches Niveau 

„Die teilnehmenden Blaskapellen spielen auf einem sehr hohen musikalischen Niveau“, zeigte sich der Projektleiter Rainer Stiassny von der Egerländer Blasmusik begeistert. Veranstaltungen wie diese würden dazu beitragen, dass auch junge Menschen sich für die Blasmusik begeisterten, meinte Stiassny.

Er dankte den zahlreichen Förderern (Stiftung Südtiroler Sparkassen, Eisackwerke und der Forst AG), für die Unterstützung der Blasmusikfachzeitschrift Mucke für die Medienpartnerschaft sowie dem Instrumentenhersteller Buffet Group und dem Musikverlag Klarus, die während des Festivals ihre Produkte (Instrumente, CDs, Noten u.a.) ausstellten.

Gelungener Ablauf 

Bürgermeister Christoph Prugger und Florian Mair, der Geschäftsführer der Almenregion Gitschberg Jochtal, zeigten sich gemeinsam mit den Sponsorenvertretern erfreut über den gelungenen Ablauf der Veranstaltung. Sie „assistierten“ Landesrat Philipp Achammer bei der Preisverleihung, der in seiner Ansprache betonte: „Böhmische und mährische Musik diente an diesem Wochenende dazu, um die europäischen Völker zu verbinden und neue Freundschaften zu schließen“.

Die Höchstpunkteanzahl erreichte die Blaskapelle Tidirium aus Niederösterreich und ist somit der diesjährige Gewinner des Goldenen Flügelhorns.

Alle Ergebnisse im Überblick gibt es hier: 

Ergebnisse.PDF 217,93 kB

stol