Montag, 19. Februar 2018

Cyberkriminelle arbeiten durch Smart TVs

Smart TVs bieten Kriminellen die Möglichkeit, heimlich an Informationen und sensible Daten zu gelangen. Der europäisceh IT-Security-Hersteller warnt davor, da sich die Wenigsten der Gefahr bewusst seien.

Smart TVs können die Privatsphäre verletzen.
Smart TVs können die Privatsphäre verletzen. - Foto: © shutterstock

Smart TVs, mit Kamera und Sprachsteuerung, bieten Kriminellen die Möglichkeit mittels Schadsoftware  die AV-Funktionen des Fernsehers fernzusteuern. Damit können sie sich einen umfassenden Überblick über die Privatsphäre der jeweils Betroffenen schaffen. Das Gerät kann dazu auch ausgeschaltet sein.

Die Tücken liegen in den Zusatzfunktionen

Es ist sehr praktisch, auf Zuruf das Licht einzuschalten, die Heizung zu regeln oder einfach nur einmal kurz nach dem Wetter von morgen zu fragen. Möglich machen das kleine, vernetzte Helfer wie Amazon Alexa, Google Home und Co. Diese und andere smarte Haushaltsgeräte spinnen ein Netz in den heimischen vier Wänden, das mit dem Internet verbunden ist.

Die Funktuionen werden über die Cloud-Dienste der verschiedensten Anbieter bereitgestellt. So ist es häufig kaum nachvollziehbar, wo genau welche Daten der Nutzer auf welche Art verarbeitet werden. Problematisch wird es besonders, wenn Drittanbieter für ihre Smart-Home-Anwendungen, wie beispielsweise eine Heizungssteuerung, ihrerseits wiederum Daten erheben und übermitteln.

Auf diese Weise geraten persönliche Daten auch ohne ein Bedrohungsszenario durch Cyberkriminelle schnell in unbefugte Hände.

stol

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