Mittwoch, 06. April 2016

Die Lüge rund um das manuelle Beenden von Apps

Für viele Smartphone-Nutzer ist es Gewohnheit geworden: Sie beenden nicht genutzte Apps regelmäßig selbst. Ein Wisch – und sie sind weg. Einige glauben, ihren Akku damit zu schonen.

Die inaktiven Apps im Hintergrund zu beenden, soll keineswegs akkusparend sein.
Die inaktiven Apps im Hintergrund zu beenden, soll keineswegs akkusparend sein. - Foto: © STOL

Doch Strom sparen sie damit nicht, wie Mitarbeiter von Google und Apple im Netz erklären. Apps manuell zu schließen, hat bei Android und iOS keine positiven Effekte auf die Batterie.

Es könnte sich sogar leicht negativ auf den Akku auswirken, schrieb ein Google-Entwickler im sozialen Netzwerk Twitter.

Yasmin Vetterl vom Magazin „Chip“ erklärt: Bleibt eine App für längere Zeit ungenutzt, dann geht sie in eine Art Wartemodus. „Im Hintergrund verbraucht sie dann keine Energie.“ Macht man sie erneut auf, benötige das weniger Strom als ein kompletter Neustart.

dpa

stol