Freitag, 10. Januar 2020

Die Roboter-Katzen kommen

Auf der diesjährigen Technikmesse Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas gibt es auch Roboter zu bestaunen, die mit katzenhafter Niedlichkeit punkten wollen.

Ein stilisiertes Kätzchengesicht und katzenhaftes Verhalten soll die Interaktion mit dem Robo-Tier unterhaltsamer machen.
Ein stilisiertes Kätzchengesicht und katzenhaftes Verhalten soll die Interaktion mit dem Robo-Tier unterhaltsamer machen. - Foto: © Screenshot

Die Robo-Katze „MarsCat“ des Herstellers Elephant Robotics ist ein allergiefreies Haustier, während der Roboter„BellaBot“ Restaurants erobern soll. Denn es handelt sich um einen Service-Roboter, der sich mit Mauzen und Katzengesicht Sympathien sichern soll. Schon der BellaBot-Vorgänger „PuduBot“ konnte mit 4 Tabletts gleichzeitig durch ein Lokal fahren, doch fehlte ihm Entscheidendes, nämlich ein stilisiertes Kätzchengesicht und etwas katzenhaftes Gehabe, das beim BellaBot die Interaktion mit dem robotischen Kellner für Gäste unterhaltsamer machen sollte. Kommt er mit einer Bestellung an den Tisch, macht er sich sicherheitshalber mit Mauzen bemerkbar, damit sich die Kunden auch ihr Essen nehmen - obwohl der BellaBot angesichts seiner Größe eigentlich kaum zu übersehen sein dürfte.

Das laut Hersteller niedliche stilisierte Kätzchengesicht soll die Interaktion mit dem Roboter nicht zuletzt dadurch unterhaltsamer machen, indem es mit diversen Gesichtausdrücken auf die Kunden reagiert. Auf ein Kraulen hinter den berührungsempfindlichen Robo-Katzenohren reagiert der BellaBot zunächst erfreut. Dauern die Streicheleinheiten allerdings zu lange, reagiert die Kellner-Katze verärgert und ermahnt den Kunden, sie doch nicht von der Arbeit abzuhalten. Der BellaBot ist offenbar primär, zumindest vorerst, für den chinesischen Markt gedacht.

Roboter-Katzen für alle

Robo-Haustiere waren bislang meist Hunde, besonders Sonys „Aibo“ hat Kultstatus. Mit der „MarsCat“ kommt nun ein wirklich katzenhaft aussehender Roboter für daheim, der wie eine echte Katze mit Spielzeug spielen, auf Streicheleinheiten reagieren und die Stimme des Besitzers hören - aber nicht unbedingt darauf hören - kann. Die Persönlichkeit jeder MarsCat soll sich dabei verändern, je nachdem, wie der Besitzer mit ihr umgeht. Möglich machen das ein Raspberry-PI-Prozessor und die quelloffene MarsCat-Software. Wer will, kann die Robo-Katze bereits via Kickstarter bestellen, die Auslieferung der allerersten Geräte soll bereits im März 2020 erfolgen.

stol