Montag, 18. März 2019

Empörung um Vergewaltigungsspiel: Entwickler gesperrt

Anfang März hatte die Ankündigung für ein neues Spiel auf der Game-Seite „Steam“ für Aufregung gesorgt: In „Rape Day“ sollen während einer Zombieapokalypse Frauen vergewaltigt werden können. Jetzt haben Zahlungsdienste den Entwickler gesperrt.

Das Spiel Rape Day wurde scharf kritisiert. - Foto: YouTube/Voltrex Gaming
Das Spiel Rape Day wurde scharf kritisiert. - Foto: YouTube/Voltrex Gaming

„Rape Day“, so schrieben die Entwickler, lassen den Spieler die Entscheidungen eines Serienmörders und Vergewaltigers während einer Zombieapokalypse beeinflussen. Um in dem Spiel voranzukommen, soll der Spieler nach Laune Frauen bedrohen, umbringen und vergewaltigen können.

Vor allem in den sozialen Netzwerken kam es umgehend zu massivem Widerstand, wie die Onlineseite T.Online berichtet.

Sogar eine Online-Petition auf „change.org“ wurde initiiert. Über 10.000 Personen weltweit sprachen sich dabei gegen das Spiel aus. Der Betreiber der Game-Seite „Steam“ nahm daraufhin das Spiel von seiner Plattform.

Jetzt haben auch Zahlungsdienste wie PayPal oder SendOwl nachgezogen und den Entwickler des Spieles von ihren Angeboten gesperrt. Er soll, so schreibt T.Online, kein Geld mit dem „Vergewaltigungsspiel“ verdienen können.

Schon in der Vergangenheit waren Spiele, in denen es die Möglichkeit gab, Frauen zu vergewaltigen, massiv in Kritik geraten. Aber auch Shooter-Spiele stehen oft am Pranger, ihnen wird Gewaltverherrlichung vorgeworfen.

stol

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