Montag, 12. Februar 2018

Facebook-Einstellungen regelmäßig prüfen

Auch wenn es mühsam und langweilig ist: Nutzer von Online-Diensten sollten sich immer wieder Zeit zum Prüfen der Einstellungen nehmen. Sonst drohen insbesondere bei sozialen Netzwerken unangenehme Überraschungen durch neue, unerwünschte Voreinstellungen.

Facebook-Nutzer sollten die Einstellungen regelmäßig prüfen.
Facebook-Nutzer sollten die Einstellungen regelmäßig prüfen. - Foto: © shutterstock

Mit Privatsphäre-Fallstricken bei Facebook kennen sich viele Mitglieder recht gut aus. Dass es aber Voreinstellungen gibt, über die sie nicht informiert wurden und in die sie auch nicht eingewilligt haben, dürfte die meisten doch überraschen. Zwar hat nun das Landgericht Berlin diverse Voreinstellungen wie einen aktivierten Ortungsdienst bei der Facebook-App oder die Auffindbarkeit des eigenen Profils durch Suchmaschinen untersagt.

Da aber künftig nicht auszuschließen ist, dass es wieder Änderungen gibt, oder neue Funktionen standardmäßig aktiviert sind, bleibt nur die regelmäßige Kontrolle unter „Einstellungen/Privatsphäre“.

Personalisierte Werbung durch Sammlung von Nutzerdaten

Weil Facebook Nutzerdaten sammelt, um personalisierte Werbung anzuzeigen, ist es auch sinnvoll, hin und wieder dem Bereich „Einstellungen/Werbeanzeigen“ einen Besuch abzustatten. Dort wird aufgelistet, welche werberelevanten Seiten man mit „Gefällt mir“ markiert hat oder welche Interaktionen es mit Werbetreibenden gegeben hat. Unter „Deine Informationen“ ist zu sehen, welche werberelevanten Attribute Facebook dem jeweiligen Nutzer zuordnet. Dort kann man auch angeben, wozu man keine Werbung angezeigt bekommen möchte. Unter „Einstellungen für Werbeanzeigen“ lässt sich personalisierte Werbung auch deaktivieren.

dpa

stol