Freitag, 31. März 2017

Handytarife: VZS stellt riesige Preisunterschiede fest

Im Dschungel der vielen Handytarif-Angebote verbergen sich Sparmöglichkeiten. „Innerhalb der gleichen Tarif-Kategorie gibt es durchschnittlich Preisunterschiede von 280 Prozent“, berichtet die Verbraucherzentrale Südtirol. Sie hat eine Kostenaufstellung erstellt.

Mit dem falschen Handytarif kann Telefonieren ganz schön teuer werden.
Mit dem falschen Handytarif kann Telefonieren ganz schön teuer werden. - Foto: © shutterstock

Die Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) hat die zum Februar 2017 aktivierbaren Angebote genauer unter die Lupe genommen und 31 Tarife der sieben größten Anbieter (TIM, Vodafone, Wind, Tre, Poste Mobile, Fastweb und CoopVoce) untersucht. Jetzt rät sie in einer Aussendung: „Hüten Sie sich vor zusätzlichen Optionen.“

Einige Tarife enthalten laut VZS zusätzliche Optionen, die nach mehrmaliger Erneuerung kostenpflichtig werden, wenn man sie nicht deaktiviert. Daher sollten diese ungewünschten Optionen bei Vertragsunterzeichnung gleich deaktiviert werden.

Wichtig sei auch die Frage nach den Folgekosten, wenn die im Tarifpaket enthaltenen Leistungen aufgebraucht wurden. Wurde z.B. das verfügbare Datenvolumen der Internetverbindung aufgebraucht, wird entweder die Geschwindigkeit gesenkt, oder aber die zusätzlichen Datenpakete werden richtig teuer.

Zudem können die Verträge Mindestlaufzeiten vorsehen, und ein vorzeitiger Ausstieg könnte mit Strafen belegt sein.

Die Kostenaufstellung, die die VZS am Freitag veröffentlichte, zeigt große Preisunterschiede bei vergleichbaren Leistungen.

Hier können Sie die Pressemitteilung der VZS samt Kostentabellen herunterladen:

stol