Mittwoch, 21. Februar 2018

Kälte zerstört Festplatten und Flash-Speicher

Nicht nur der Mensch bibbert bei den derzeitigen kalten Temperaturen - auch Festplatten, SSDs und andere elektrische Geräte leiden.

Auch elektronische Geräte leiden unter der Kälte.
Auch elektronische Geräte leiden unter der Kälte. - Foto: © shutterstock

Wenn Laptops bei der derzeitigen Kälte zum Beispiel im Auto länger liegen gelassen werden und anschließend sofort eingeschaltet werden, bildet sich Kondenswasser an der Außenwand des Gerätes. Der Laptop muss sich schließlich innerhalb von Minuten auf 30 bis 40 Grad Celsius erwärmen. Wenn sich in Folge Kondenswasser auf den elektronischen Komponenten bildet, kann dies zu Kurzschlüssen bis hin zu physischen Schäden führen.

Daher sollte man seinen elektronischen Geräten ausreichend Zeit zur Akklimatisierung geben. Dies gilt beispielsweise auch für Elektronik, die per Paketdienst angeliefert werden und mehrere Stunden im kalten Transporter lagerten. 

Kurzschluss kann zu Datenverlust führen

Ein Kurzschluss beschädigt in der Regel die Steuerelektronik des Datenträgers und kann in einigen Fällen auch die Schreib-/Leseköpfe im Inneren einer Festplatte zerstören. Auf der Festplattenelektronik befinden sich sogenannte adaptive Parameter, die unter anderem für die Kopfansteuerung verantwortlich sind. Diese sind bei jeder individuellen Festplatte schon ab Werk unterschiedlich.

Wird der Datenträger aufgrund einer falschen Platine mit inkorrekten Informationen angesteuert, führt dies häufig zu Datenverlust. Um Folgeschäden zu vermeiden sollten deshalb kaputte Festplatten von Experten bearbeitet werden. 

stol

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