Dienstag, 15. September 2015

Oha! Wieder etwas Neues auf STOL

Seit Montag hat STOL Zuwachs erhalten: Der Blog „Oha!“ bietet einen etwas anderen Lesestoff. Was genau verraten die beiden Blogger Martina Hofer und Alex Zingerle.

Die fleißigen Schreiber hinter oha!: Martina Hofer und Alex Zingerle - Foto: DLife/lo
Die fleißigen Schreiber hinter oha!: Martina Hofer und Alex Zingerle - Foto: DLife/lo

STOL: „Oha!“ Warum dieser Ausruf des Erstaunens? Womit wird denn der Leser überrascht?

Alex Zingerle: „Oha“ könnte man auch übersetzen mit „Hoppla“, um nicht zu sagen mit „Oschpelemuggn“. Wir wollen mit unseren Blog-Einträgen einen möglichst hohen „Oha“-Effekt beim Leser erzielen – mit erhellenden Einsichten, sehenswerten Bildern, besonderen Fakten. Würzen wollen wir diese Mischung mit einer guten Portion Humor, Lässigkeit und Charme.

STOL: Blogs – von und über Südtirol – schießen wie Pilze aus dem Boden. Was hat „Oha!“, was die anderen nicht haben?

Martina Hofer: Wir möchten sicherlich nicht andere Blogs geringschätzen und sehen uns auch zu keinem anderen Blog oder gar Portal in Konkurrenz. Vielmehr möchten wir einen virtuellen Bezugspunkt für aufgeschlossene und vielseitige interessierte Südtiroler bilden. „Oha!“ soll täglich gefüttert werden – mit Porträts, Storys und Interviews, mit pfiffigen kleinen Rubriken wie „Oha – fesch“, „Mein Senf“ oder „Was geht denn da ab…?“. Der Blog soll im hektischen Internet eine Oase zum Verweilen und zum Stöbern sein, eine informative und zugleich unterhaltsame Südtiroler Fundgrube.

STOL: Was hat euch motiviert, diesen neuen Blog aus der Taufe zu heben?

Zingerle: Wir hatten das Gefühl, dass viele interessante Ereignisse und Initiativen – vor allem von engagierten und jungen Landsleuten – im täglichen Nachrichtenstrom untergehen. Viele Unterfangen passen einfach in kein gängiges Schema und auch Themenbereiche, die wir etwa als „Lebensstil“ oder „Beziehungen“ bezeichnen, interessieren viel Leute, werden hierzulande aber kaum öffentlich debattiert.

STOL: „Schian“, „guat“, „fein“ und „lässig“ heißen die Rubriken; und schon der Blog selbst nennt sich „Oha!“: Welche Rolle spielen dabei Südtiroler Bewusstsein und Sprache?

Zingerle: Wie es wohl meistens bei neuen Namensgebungen der Fall ist, kommt auch der Begriff „Oha!“ bei manchen gut an, andere hingegen stoßen sich daran, hardigatti. Wir wollten mit der Namensgebung jedenfalls in den unerschöpflichen Weiten des Internet sofort einen unmissverständlichen Südtiroler Bezug schaffen. In punkto Sprache möchten wir den jeweiligen Initiativen, Persönlichkeiten und Themen einfach nur gerecht werden.

STOL: Max Castlunger, Tamara Lunger, Magdalena Gschnitzer: drei Namen, die für drei ganz spezielle Geschichten im Blog stehen. Wie kommt ihr zu den Menschen, Dingen, Themen, über die ihr schreibt?

Hofer: Teils beim Lesen der Nachrichten, teils wenden sich Leute mit Tipps an uns, und vieles erfährt man einfach, wenn man irgendwo unterwegs ist und seine „Antennen“ ausgefahren hat. Südtirol bietet einen echten Fundus an tollen Geschichten.

STOL: An wen richten sich der neue Blog und seine Themen – sprich: Wer soll euch lesen?

Hofer: Weltoffene, vielseitig interessierte und neugierige Südtiroler, die Ohr und Auge am Puls der Zeit haben möchten.

STOL: Und wer steht dahinter: Wer seid ihr und wer schreibt was?

Beide: Martina Hofer aus Barbian und Alexander Zingerle aus Eppan/Bozen – wir sind beide seit fast zehn Jahren Journalisten. Meine Güte, wie die Zeit verrinnt. Schreiben tut jeder das, was ihn besonders inspiriert … im Idealfall.

Interview: Petra Kerschbaumer

Und hier geht's direkt zum "Oha!"-Blog.

stol