<b>von Mauro Stoffella</b><BR /><BR />Da haben europäische Nutzer (noch) Glück: Anders als diese, die <?Uni SchriftWeite="97ru"> aufgrund der europäischen Datenschutz-Grundverordnung DSGVO<?_Uni> eine Opt-out-Möglichkeit haben (also das Entfernen eines voreingestellten Häkchens, um dadurch einer Datenverarbeitung zu widersprechen), hatten australische Kunden keine Wahl. <BR /><BR />Bedenklich ist dabei: Ob Kinderfotos von Personen, die mittlerweile volljährig sind, verwendet wurden, konnte Meta vor einem australischen Par<?TrVer> lamentsausschuss nicht beantworten.<BR /><BR /><h3> Ungefragt Nutzerdaten benutzt</h3>Aber damit nicht genug: Laut „404 Media“ – ein von Journalisten gegründetes digitales Medienunternehmen, das untersucht, wie Technologie unsere Welt formt und von ihr geformt wird – nutzte LinkedIn die Daten seiner Nutzer zur Verbesserung seiner KI-Modelle, ohne vorher eine entsprechende Zustimmung einzuholen.<BR /><BR />Beim sozialen Netzwerk zur Pflege bestehender Geschäftskontakte und zum Knüpfen von neuen geschäftlichen Verbindungen (mit 930 Millionen Anwendern) war <?Uni SchriftWeite="97ru"> die Funktion standardmäßig aktiviert und musste manuell in den Kontoeinstellungen deaktiviert werden.<?_Uni> Inzwischen wurden die Nutzungsbedingungen aktualisiert, doch die späte Offenlegung hat Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Transparenz aufgeworfen. <BR /><BR />Wieder Glück für Europäer: Bürger der EU und der Schweiz waren aufgrund strengerer Datenschutzbestimmungen von dieser Datennutzung ausgenommen.<h3> Süchtig machende Software</h3>Hingegen viel ernster als die Europäer meinen es die Vereinigten Staaten gegen TikTok: 13 US-Bundesstaaten und der „District of Columbia“ (DC) haben Klagen gegen die chinesische App eingereicht, meldet „Reuters.com“. Die Klagen beschuldigen TikTok, absichtlich süchtig machende Software einzusetzen, um Kinder und Jugendliche möglichst lange auf der Plattform zu halten.<h3> Suchtgefahr nach 260 Videos</h3>Das Unternehmen weist die Vorwürfe zurück und betont die vorhandenen Sicherheitsfunktionen für Minderjährige. Diese Klagen erweitern den rechtlichen Konflikt zwischen TikTok und den US-Regulierungsbehörden.<BR /><BR />Andere Quellen („www.npr.org“) hingegen berichten, dass TikTok um die negativen Auswirkungen seiner App gewusst habe, ohne et<?TrVer> was dagegen zu unternehmen. Wie interne Dokumente belegten, die bei Einreichung vor Gericht versehentlich an den falschen Stellen geschwärzt wurden, sei bekannt gewesen, dass speziell bei Kindern und Jugendlichen nach 260 konsumierten Videos so etwas wie Suchtgefahr entstehe.<BR /><BR />Diese zwanghafte Nutzung verursache – nach eigenen Untersuchungen des Unternehmens – die Beeinträchtigungen analytischer Fähigkeiten, der Gedächtnisbildung und der Empathie. Diese Unterlagen bilden die Rücklage der Kla<?TrVer> ge der 14 US-Bundesstaaten.<BR /><BR /><h3> Hackergruppen am Werk</h3>Am Ende eine weitere bedenkliche Entwicklung: Staatlich geförderte Hackergruppen aus China und dem Iran hätten ChatGPT zur Verbesserung von Malware und für Cyberangriffe genutzt, zitiert ein Leitmedium für deutschsprachige Hightech-Nachrichten einen Bericht von „OpenAI“.<BR />In diesem Jahr sei der Chatbot in über 20 Fällen für das Debuggen (also das Entfernen von Fehlern) von Malware-Code, die Erstellung von Phishing-Inhalten oder die Verbreitung von Desinformation eingesetzt worden. So habe die iranische Gruppe „CyberAv3ngers“ ChatGPT genutzt, um Schwachstellen in industriellen Steuerungssystemen zu erforschen. Nur die Spitze vieler Eisberge.