Bis Ende des Jahres solle die App eine Sprachfunktion bekommen, kündigte WhatsApp-Mitgründer Jan Koum am Montag auf der Mobilfunk-Messe Mobile World Congress in Barcelona an.Doch sonst werde nach dem spektakulären Verkauf der Firma an Facebook alles bleiben wie es ist, versicherte Koum. „Ich denke, die grundsätzliche Botschaft ist, dass sich unsere Pläne nicht ändern.“Sorgen um den Schutz von Nutzerdaten versuchte Koum zu zerstreuen. „Als Firma wollen wir so wenig wie möglich über unsere Nutzer wissen“, wiederholte er frühere Beteuerungen.Auf die Frage, was Facebook von dem Kauf habe, verwies Koum auf die hohen Nutzerzahlen von WhatsApp. Der Dienst habe inzwischen 465 Millionen Nutzer pro Monat.Nächstes Etappenziel ist Koum zufolge die Marke von einer Milliarde, die nächste Jahr geknackt werden soll.„Unsere Mission ist es, sicherzustellen, dass Menschen einfach kommunizieren können, egal wo sie sind“, sagte Koum. Dazu solle auch die neue Telefonfunktion dienen.Mit der Sprachfunktion macht WhatsApp etablieren Telekomkonzernen und Online-Diensten wie Skype Konkurrenz.apa/dpa/reuters