Microsoft hat die neueste Version seines Betriebssystems Windows veröffentlicht. Nutzer einer legalen Version von Windows 7, Windows 8 und Windows 8.1 können ein Jahr lang kostenlos auf Windows 10 umsteigen. Damit das Update gelingt, müssen aber einige Anforderungen erfüllt sein. Und nicht immer lohnt sich der Umstieg sofort.SystemanforderungenDamit Windows 10 auf dem eigenen Rechner läuft, müssen die Mindestanforderungen erfüllt sein. Dazu gehört ein Prozessor mit mindestens einem Gigahertz Taktfrequenz, 1 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher für die 32-Bit-Version, 2 GB für die 64-Bit-Version, 16 bis 20 Gigabyte freier Festplattenspeicher, eine Grafikkarte mit Unterstützung für DirectX 9 mit WDDM 1.0-Treiber, außerdem eine Bildschirmauflösung von mindestens 800 zu 600 Pixeln.Alle UpdatesNutzer von Windows 7 müssen zum Umstieg das Service Pack 1 installiert haben, Nutzer von Windows 8 müssen zunächst ein Update auf Windows 8.1 installieren, bevor sie zu Windows 10 wechseln können. Wer den Rechner auf den neuesten Stand gebracht hat, findet unten rechts in der Symbolleiste des Bildschirms ein neues Icon für die „GetWindows10“-App. Klickt man es an, startet der Updateprozess.Download und InstallationFür das Herunterladen und das Einrichten von Windows 10 sollte man einige Zeit einplanen. Die Installationsdatei ist rund drei Gigabyte groß. Vor dem Update sollten alle wichtigen Daten auf einer externen Festplatte gesichert werden.Installieren oder warten? Nutzer haben ein Jahr Zeit für den Umstieg. Und etwas Geduld ist möglicherweise angebracht, raten die Experten des Fachmagazins „c't“. So werden zum Start noch einige Problemchen erwartet, die Microsoft nachträglich per Update abstellt. Daneben fehlen in Windows 10 einige Programme – etwa das Media Center. Hier müssen sich Nutzer vorerst mit Drittprogrammen begnügen, auch einige ältere Programme aus der Zeit vor Windows 7 laufen unter Umständen nicht.Deswegen sollte man zunächst klären, ob benötigte Programme auch mit Windows 10 kompatibel sind.HardwareAuch einige Geräte wie Drucker oder Scanner arbeiten möglicherweise nicht korrekt unter Windows 10. Mit ein wenig Pech gilt das sogar für in älteren Computern eingebaute Teile. Damit nach der Installation nicht das böse Erwachen kommt, sollte man sich im Vorfeld erkundigen, ob ein Gerät bereit für Windows 10 ist, es frische Treiber gibt oder mögliche Probleme drohen.dpa