Sonntag, 15. Oktober 2017

Mutmaßliche IS-Terroristen in Moskau festgenommen

Der russische Geheimdienst FSB hat nach eigener Darstellung eine Terrorzelle in der Hauptstadt Moskau ausgehoben. Die vier festgenommenen Mitglieder sollen Anschläge in der Region Dagestan im Nordkaukasus geplant haben. Sie hätten Verbindungen zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS), wie das Nationale Sicherheitskomitee in der Nacht zum Sonntag mitteilte.

Allein in diesem Jahr haben russische Fahnder eigenen Angaben zufolge 20 Terrorzellen ausgehoben und 120 mutmaßliche Terroristen festgenommen oder getötet.
Allein in diesem Jahr haben russische Fahnder eigenen Angaben zufolge 20 Terrorzellen ausgehoben und 120 mutmaßliche Terroristen festgenommen oder getötet. - Foto: © APA/Reuters

Bei einer Durchsuchung in Machatschkala in Dagestan seien ebenfalls mutmaßliche Terroristen festgenommen worden. Die Ermittler fanden Bomben und zahlreiche Waffen. Die Verdächtigen planten demnach, Soldaten und Sicherheitskräfte zu töten.

In diesem Jahr haben russische Fahnder eigenen Angaben zufolge 20 Terrorzellen ausgehoben und 120 mutmaßliche Terroristen festgenommen oder getötet. Nach dem Anschlag in der Metro von St. Petersburg im April suchen sie verstärkt nach potenziellen Terroristen. In Syrien und im Irak sollen sich Tausende Freiwillige aus Russland und Zentralasien dem IS angeschlossen haben.

dpa

stol