Freitag, 25. August 2017

Myanmar: Schon 71 Tote bei Kämpfen mit Rohingyas

Im südostasiatischen Myanmar sind bei Kämpfen zwischen muslimischen Rohingyas und der Polizei mindestens 71 Menschen getötet worden. Darunter seien auch viele Sicherheitskräfte, erklärte die Regierung.

Den Einwohnern von Maungdaw  in Myanmars nördlichem Rakhaing Staat wurde geraten, in ihren Häusern zu bleiben.
Den Einwohnern von Maungdaw in Myanmars nördlichem Rakhaing Staat wurde geraten, in ihren Häusern zu bleiben. - Foto: © APA/AFP

Angehörige der muslimischen Minderheit hätten in der Nacht 24 Polizeiwachen in der umkämpften Region Rakhine im Westen des Landes angegriffen. Sie hätten dabei auch selbstgebaute Sprengkörper eingesetzt.

Myanmar (früher: Birma) hat eine buddhistische Bevölkerungsmehrheit. In Rakhine war vor knapp einem Jahr der seit fast 70 Jahren andauernde Konflikt zwischen bewaffneten ethnischen Gruppen und der Regierung wieder heftiger aufgeflammt.

dpa

stol