Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten, Kulturgüter, Sagen und Geschichte, Flora und Fauna.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Die Anfahrt ist, sofern man nicht gerade im Oberen Vinschgau zu Hause ist, zwar etwas lang, aber dafür bringt sie uns in ein schönes, noch weitgehend unberührtes Alpental mit mehreren kleinen, bis in rund 1900 Meter Höhe liegenden Weilern und der großartigen Bergwelt der Ötztaler Alpen. <BR /><BR />Die Wanderung beginnt dann im inneren Talbereich nahe dem weithin sichtbaren kleinen Gotteshaus von Hinterkirch, und der Weg verläuft auf der Schattenseite des Tales. So umgibt uns hier sicher auch noch im März eine weiße Winterlandschaft, und die Berghütte Maseben – nicht zu verwechseln mit der etwas tiefer gelegenen Masebenalm – bietet bis Mitte April Einkehrmöglichkeit.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1135182_image" /></div> <BR />Sie liegt in über 2600 Metern Höhe am vorderen Rand einer ausgedehnten, sonnigen Hangverebnung unter der bekannten Tiergartenspitze. Die vorgeschobene, waldfreie Lage bietet ein unvergleichliches Bergpanorama, das wie erwähnt aus zahlreichen Berggipfeln der westlichen Ötztaler Alpen besteht, die das Langtauferer Tal im Norden, Süden und Osten umrahmen. <BR /><BR />Darunter so bekannte Dreitausender wie Weißkugel, Weißseespitze, Großer Schafkopf und Danzebell, um nur einige wenige zu nennen.<BR /><BR />Ähnlich wie das Hirzergebiet im Passeiertal oder Zirog im Wipptal war vor Jahren auch Maseben ein durch Liftanlagen erschlossenes Skigebiet. Dieses wurde inzwischen zwar stillgelegt, doch ist die Berggaststätte Maseben nach wie vor in Betrieb, die von ihrem Erbauer, dem legendären Hans Klöckner, der sich für die touristische Erschließung des Gebietes besonders einsetzte, den vielsagenden Namen „Atlantis der Berge“ erhielt.<BR /><BR />Erwähnung verdient hier auch die hübsche, seit der Mitte des 15. Jahrhunderts schriftlich bezeugte Nikolauskirche am Ausgangspunkt unserer Wanderung in Hinterkirch, wie dieser Bereich des Langtauferer Tales heißt. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1135185_image" /></div> <embed id="dtext86-68784559_listbox" /><BR /><BR />So wie weiter talauswärts die Kirche von Pedross, so prägt auch sie das Landschaftsbild, und so wie Latsch im unteren Vinschgau noch heute besaß auch sie einst einen gotischen Flügelaltar des Meisters Jörg Lederer. Doch im 18. Jahrhundert wurde die Kirche ausgeraubt und der kostbare Lederer-Altar gelangte, wie man später erfuhr, bis nach Ungarn. <BR /><BR />So lernen wir bei unserer Wanderung nicht nur eine prachtvolle Landschaft kennen, sondern erhalten auch den einen und anderen Einblick in die Kulturgeschichte.<h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1135188_image" /></div> <b>Wegverlauf:</b> Anfahrt durch den Vinschgau bis nach Graun am Reschensee und rechts abbiegend durch das Langtauferer Tal bis in die Nähe der unterhalb der Straße stehenden Kirche im inneren, „Hinterkirch“ genannten Talbereich (1850 m; Parkplätze unweit der Kirche). Nun der Beschilderung „Maseben“ folgend auf dem breiten, gebahnten Zubringerweg zuerst kurz hinunter zum Talbach, nach der Brücke links weiter, dann immer auf dem breiten, gebahnten Schneeweg in weit ausholenden Kehren teils leicht ansteigend, teils eben hinauf zur Masebenalm, weiter zur Baumgrenze und zuletzt im freien Gelände zur Berghütte Maseben (2267 m; früher „Atlantis der Berge“ genannt; Wintersaison bis Mitte April, kein Ruhetag; ab Ausgangspunkt 1 <EinHalb></EinHalb> Std.). – Abstieg über den Aufstiegsweg (ca. 1 Std.).<BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> ca. 430 m<BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> 3 – 3 <EinHalb></EinHalb> Std.<BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Bei normalen Verhältnissen leicht und problemlos; der Weg zur Berghütte Maseben wird bei jeder Schneelage gewalzt.<BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 52 (Vinschgau) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 043 (Vinschgauer Oberland)<BR /><BR /><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere Wandertipps von ihm.</a>