Mittwoch, 12. Oktober 2016

Nachhaltigkeit zum Nachahmen: Vinschger Handwerksfrauen besuchen Vorzeigebetrieb

Netzwerke sind wichtig, ganz besonders in der Geschäftswelt. Die Vinschger Handwerkerinnen wissen und pflegen dies.

Powerfrauen (v.l.n.r.): Flora Kröss (ewo-Geschäftsführerin), Rita Egger (Vorsitzende der Handwerkerinnen im Vinschgau), Verena Wohlgemuth (ewo-Juniorchefin), Maria Wallnöfer (Stellv. Vorsitzende Handwerkerinnen im Vinschgau)
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Powerfrauen (v.l.n.r.): Flora Kröss (ewo-Geschäftsführerin), Rita Egger (Vorsitzende der Handwerkerinnen im Vinschgau), Verena Wohlgemuth (ewo-Juniorchefin), Maria Wallnöfer (Stellv. Vorsitzende Handwerkerinnen im Vinschgau)

Netzwerke zu pflegen ist wichtig, ganz besonders in der Geschäftswelt. Hochwertige Produkte sind das eine, gute Kommunikation das andere. Das Unternehmen ewo im Südtiroler Kurtatsch hat beides und damit weltweiten Erfolg. Was das Ehepaar Flora Kröss und Ernst Wohlgemuth über Jahrzehnte aufgebaut haben, ist inzwischen ein Erfolgsmodell.

Innovative Lichtsysteme für Straßen, Plätze und Flughäfen. Entstanden in den 1980er Jahren mit viel Pioniergeist und Fleiß. Angefangen mit zwei Mitarbeitern in einer kleinen Produktionsstätte im Sarntal, beschäftigt ewo heute an die 100 Personen in der Gewerbezone Kurtatsch.

Was ewo heute so erfolgreich macht, lebt der Familienbetrieb täglich vor. „Respekt gegenüber allen und allem“, bringt Flora Kröss das Motto auf den Punkt. Das gelte nach innen gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ebenso wie nach außen gegenüber den Kunden und Lieferantinnen. So war es auch selbstverständlich, dass Flora Kröss die Gruppe von über fünfzig Vertreterinnen des Vinschger Handwerks am 7. Oktober 2016 persönlich durch die Werkshallen führte. Vom ersten Bleistiftstrich bis hin zur fertigen Leuchte konnten die interessierten Unternehmerfrauen mitverfolgen, wie ein modernes Produkt an einem Ort entsteht und von Südtirol in die Welt geliefert wird. Dabei baut ewo auf ein modulares Baukastensystem.

„Das ermöglicht uns, auf die individuellen Kundenwünsche einzugehen und gleichzeitig ressourcenschonend zu produzieren“, sagt Flora Kröss. Nachhaltigkeit wird so in allen Produktionsphasen umgesetzt. Ein Prinzip zum Nachahmen auch in anderen Branchen.

EURAC, Bozen

stol