US-Verteidigungsminister Chuck Hagel sagte am Donnerstag in Brüssel, dies sei bei einem Treffen der insgesamt 49 Truppensteller so vereinbart worden.Grund ist die Weigerung des afghanischen Präsidenten Hamid Karzai, den internationalen Truppen mit der Unterschrift unter ein Sicherheitsabkommen Schutz vor afghanischer Strafverfolgung zu gewähren. Die USA hatten bereits am Dienstag die Parallelplanung angekündigt.Die Nato will ihren Kampfeinsatz in Afghanistan in zehn Monaten nach 13 Jahren beenden. Anschließend sollen von den derzeit rund 52.000 Soldaten noch bis zu 12.000 im Land bleiben, um die afghanische Armee auszubilden – aber nur wenn das Sicherheitsabkommen mit den USA und ein darauf aufbauendes Nato-Truppenstatut unterzeichnet werden.Hagel drückte erneut aufs Tempo: „Je länger wir kein bilaterales Sicherheitsabkommen und kein Nato-Truppenstatut haben desto herausfordernder wird es für die Nationen in der Isaf (internationale Schutztruppe) werden, die Mission nach 2014 zu unterstützen, zu planen und auszuführen“, sagte er.apa/dpa