Donnerstag, 19. April 2018

Netzwerktagung im psychosozialen System: "Ich achte auf mich"

Wer täglich für andere da sein will, muss seine Batterien selbst aufladen. Für den Job brennen aber nicht verbrennen.

Helmuth Zingerle, Bad Bachgart bei der Tagung im Bildungshaus Lichtenburg Nals
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Helmuth Zingerle, Bad Bachgart bei der Tagung im Bildungshaus Lichtenburg Nals

Im beruflichen Alltag kommt die achtsame Selbstfürsorge bei Menschen in helfenden Berufen oft zu kurz und eigene Bedürfnisse treten in den Hintergrund.

Die heurige Netzwerktagung im psychosozialen System stand daher unter dem Motto der Selbstfürsorge für Fachkräfte in der psychosozialen pädagogischen Arbeit. Ziel war neben dem Austausch und der Begegnung Angebote und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie es gelingen kann den wachsenden Anforderungen im Alltag entgegen zu treten.

Gastredner Helmut Zingerle, Direktor vom Therapiezentrum Bad Bachgart betonte in seinem Referat , wie wichtig es ist, zuerst für sich selbst zu sorgen, um anderen helfen zu können. „Wohlbefinden ist Ausdruck eines gelungenen Lebens, der Fähigkeit zur Bewältigung externer und interner Anforderungen und der Fähigkeit, die kleinen Alltagsfreuden zu genießen“, so Zingerle.

Elf soziale Einrichtungen konnten ihre Dienstleistungen und Erfahrungen bei der Tagung kurz präsentieren. Die interessierten Tagungsgäste konnten sich nachmittags bei den vier Workshops mit diesen Themen auseinander setzen: „Das Leben stärken,  auch wenn es ringsherum brüchig, moderiert von Guido Osthoff, Caritas,  Achtsamkeitsübungen in den Alltag integrieren mit Physiotherapeutin Heidi Plunger, Spiritualität als Ressource zur Selbstfürsorge mit Theologe Daniel Schulte und Margarethe Profunser und dem Thema Sorge tragen für mich im Schulalltag  mit den Erziehungswissenschaftlerin  Ursula Steinkasserer.

 Die Veranstaltung wurde von der Akademie für psychosoziale Lebensberatung (APL) in Zusammenarbeit mit dem Bildungshaus Lichtenburg organisiert.

Lichtenburg Nals, Nals

stol