Veränderungen im Job zum neuen Jahr gewünscht? Einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Trendence zufolge hat etwa mehr als jeder dritte Beschäftigte (36 Prozent) Vorsätze für 2024, die sich rund um Beruf und Karriere drehen. Doch wann macht es eigentlich Sinn, das neue Jahr als Anlass für einen solchen zu nehmen?<BR /><BR />Das kommt natürlich auf die persönliche Situation an. „Ein Zeichen hierfür könnte sein, wenn es jemandem während der Feiertage dämmert, dass er oder sie eigentlich das ganze Jahr nur überstanden hat, weil man ständig die Zähne zusammengebissen hat“, sagt Madeleine Leitner, Diplom-Psychologin und Karriereberaterin in München.<BR /><BR />Oder wenn man unzufrieden war und etwas ändern wollte, aber man sich hierüber mit der Führungskraft nicht einigen konnte. „Dann kann man zu Recht sagen: Ich habe versucht, etwas in andere Bahnen zu lenken, aber es hat nicht funktioniert“, so Business- und Mental-Coach Ute Gietzen-Wieland.<h3> Bewerbungsunterlagen auf den neuesten Stand bringen</h3>Überstürzen sollten Beschäftigte einen Jobwechsel aber besser nicht – auch nicht rund um Silvester und Neujahr. „Dafür sollte man sich möglichst im Klaren darüber sein, was man überhaupt sucht“, betont Leitner. Denn ihr zufolge kann ein Wechsel allein nach dem Motto „Hauptsache, ich habe etwas geändert“ auch ein Schuss nach hinten sein.<BR /><BR />Wer aber genau weiß, was er oder sie beruflich will, kann die freie Zeit rund um die Feiertage gut nutzen, um die Lage zu sondieren: Gibt es aktuell interessante Stellen in meinem Metier? „Und vielleicht gibt es ja auch schon rund um den Jahreswechsel ein Zeitfenster, in dem man die Bewerbungsunterlagen auf den neuesten Stand bringt“, sagt Gietzen-Wieland. <BR />Womöglich kann auch das ein geeigneter Neujahrsvorsatz sein.<BR />