Dienstag, 24. Januar 2017

Neuer US-Verteidigungsminister betonte Bedeutung der NATO

Nach den jüngsten Irritationen in den transatlantischen Beziehungen hat der neue US-Verteidigungsminister James Mattis die Bedeutung der NATO hervorgehoben.

James Mattis hat das bestehende Verhältnis der USA zur NATO erneut bekräftigt.
James Mattis hat das bestehende Verhältnis der USA zur NATO erneut bekräftigt. - Foto: © APA/AFP

In Telefonaten mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg und seinem britischen Kollegen Michael Fallon bekräftigte Mattis nach den Worten eines Pentagonsprechers am Montag das Bekenntnis der USA zu dem Verteidigungsbündnis.

In dem Gespräch mit Stoltenberg habe Mattis betont, dass die Vereinigten Staaten bei der Suche nach Verbündeten für die Verteidigung der gemeinsamen Werte immer zuerst „in Europa beginnen“ würden, erklärte der Pentagonsprecher.

Mattis habe den NATO-Chef bewusst an seinem ersten regulären Arbeitstag angerufen, um die „Bedeutung, die er dem Bündnis bemisst, zu bekräftigen“. Es sei dabei auch um die künftige Rolle der NATO in der transatlantischen Sicherheitsarchitektur gegangen.

In einem weiteren Telefonat mit seinem britischen Kollegen Fallon habe Mattis die Beziehung der USA zur NATO als „unerschütterlich“ bezeichnet, erklärte Pentagonsprecher Jeff Davis. Der Ex-General habe das „unerschütterliche Bekenntnis“ der Vereinigten Staaten zu dem Verteidigungsbündnis betont.
Die NATO hat wegen des Ukraine-Konflikts und der Annexion der Krim durch Russland die militärische Zusammenarbeit mit Moskau ausgesetzt und ihre Militärpräsenz im Osten Europas massiv verstärkt. Zuletzt wurden unter anderem auch US-Truppen nach Polen verlegt.

apa/afp

stol