Mittwoch, 29. April 2015

Neues Kleinrüstfahrzeug für Jenesier Wehr

Ein nagelneuer Mercedes Sprinter verstärkt ab nun die Arbeit der Florianijünger.

Im Bild von links der Jenesier Kommandantstellvertreter Florian Egger, Fahrzeugpatin Frieda Gamper und Kommandant Oswald Stanger mit dem neuen Kleinrüstfahrzeug.
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Im Bild von links der Jenesier Kommandantstellvertreter Florian Egger, Fahrzeugpatin Frieda Gamper und Kommandant Oswald Stanger mit dem neuen Kleinrüstfahrzeug.

Mehr als 100 Feuerwehrleute sind der Einladung zur Segnung des neuen Kleinrüstfahrzeugs der Freiwilligen Feuerwehr Jenesien gefolgt.

Nach dem  feierlichen Einzug, den die Musikkapelle Jenesien musikalisch umrahmt hat, folgte ein festlicher Gottesdienst mit Ortspfarrer Pater Peter vor dem Gerätehaus. 

Der Jenesier Feuerwehrkommandant Oswald Stanger betonte in seiner Rede, dass der hohe Ausrüstungsstand der Feuerwehren durchaus gerechtfertigt sei. Er ärgerte sich über manche  Kritik, wonach die Feuerwehren  in Südtirol übertrieben gut ausgestattet seien.

„Die Feuerwehr ist kein Sport, sondern ein Dienst am Nächsten. Wir können uns das absolut leisten und  die Ausrüstung ist keineswegs übertrieben“, betonte Stanger.

Dann stellte der Kommandant das neue Fahrzeug vor: Es ist ein Fahrzeug vom Typ  Mercedes Sprinter mit Allradantrieb und einem 190 PS starken Sechs-Zylinder-Motor. Das Gesamtgewicht beträgt 3,5 Tonnen.

„Ausgestattet ist das Kleinrüstfahrzeug mit hydraulischen Bergegeräten, mit Hebekissen und mit Abstützsystemen. Die Ausrüstung im Erste-Hilfe-Bereich kann Leben retten“, sagte Kommandant  Stanger.

Jenesiens Bürgermeister Paul Romen, Bezirksinspektor Luis Oberkofler und Abschnittsinspektor Othmar Wiedmer gratulierten der Jenesier Wehr zu ihrem neuen Fahrzeug und lobten den ehrenamtlichen Einsatz der Jenesier Wehr.

stol