Sonntag, 02. Januar 2022

Neujahr in Bildern: So begrüßt die Welt 2022

Während in Städten wie London und Paris die großen Silvesterpartys abgesagt wurden, ließ man es in Metropolen wie Sydney, New York, oder Moskau ordentlich krachen. Sehen Sie in unserer Bildergalerie, wie der Jahreswechsel weltweit gefeiert wurde.

Bunte Feuerwerke erleuchten in Brasilien.
Bunte Feuerwerke erleuchten in Brasilien. - Foto: © ANSA / Andre Coelho
Mal mit, mal ohne Feuerwerk: Silvester war auch 2021 von der Corona-Pandemie bestimmt. Doch auf irgend eine Art und Weise wurde der Jahreswechsel überall gefeiert. Die Bilder zeigen einige Eindrücke aus den verschiedensten Ländern weltweit.



Frankreich: In vielen Ländern der Welt fielen die Silvesterfeiern wegen Corona verhaltener aus als sonst. Das traditionelle prachtvolle Silvesterfeuerwerk am Pariser Triumphbogen fiel aus, auf dem Prachtboulevard Champs-Élysées mit Sekt anzustoßen war nicht erlaubt. In der französischen Hauptstadt und weiten Teilen des Landes galt rund um den Jahreswechsel ein Alkoholverbot auf den Straßen. Trotzdem versammelte sich auf den Champs-Élysées eine große Menschenmenge.

Spanien: In Madrid fand nach der Absage im Vorjahr nun wieder die traditionsreichste Silvester-Massenparty Spaniens statt. Allerdings durften nur etwa 40 Prozent so viele Menschen auf den Platz Puerta del Sol wie sonst. Rund 7000 Menschen begrüßten dicht gedrängt und bei Riesentrubel das neue Jahr. Der Tradition folgend verspeisten sie kurz vor Mitternacht zu jedem der 12 , alle 3 Sekunden hallenden Glockenschläge von der Uhr des Madrider Rathausturmes eine Traube – und dachten dabei an Wünsche für das neue Jahr. Weitere skurrile Silvestertraditionen finden Sie hier.

Samoa und Kiibati: In vielen Ländern der Welt begann das neue Jahr schon deutlich früher: Als weltweit Erste – bereits um 11 Uhr mitteleuropäischer Zeit – rutschten die Südsee-Inseln Samoa und Kiribati ins neue Jahr. Eine Stunde später folgte Neuseeland, wo allerdings wegen Corona die meisten Events und das Feuerwerk vom Sky Tower in Auckland sowie auch alle öffentlichen Veranstaltungen in anderen Städten wie Christchurch und Wellington abgesagt worden waren.

Australien: Im australischen Sydney waren – anders als beim letzten Jahreswechsel – wieder Zehntausende Zuschauer zum Feuerwerk vor der Kulisse des Opernhauses zugelassen. Interessenten mussten im Vorfeld ein Ticket für einen von rund 30 Aussichtspunkten kaufen. Im Bundesstaat New South Wales, in dem Sydney liegt, explodieren wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante gerade die Corona-Zahlen.

China: In China sagten wegen Corona mehrere Städte Feuerwerke und größere Festlichkeiten ab, darunter Peking und auch Wuhan, die Stadt, in der Ende 2019 das Coronavirus als erstes ausbrach. Silvester ist für die Chinesen an sich kein besonders wichtiger Feiertag. Nach ihrem traditionellen Mondkalender beginnt das neue Jahr diesmal erst Anfang Februar.

Thailand: In Thailand – einem der wenigen Fernziele, an dem sich derzeit zahlreiche Touristen aufhalten – durften viele Lokale in der Silvesternacht ausnahmsweise bis 1.00 Uhr öffnen. In der Hauptstadt Bangkok begrüßten Zehntausende Einheimische und Touristen das neue Jahr in der berühmten Backpacker-Meile Khaosan Road. Die Corona-Zahlen sind in Thailand bisher trotz Omikron-Variante niedrig.

Dubai und Moskau: Mit einem farbenprächtigen Feuerwerk samt Lasershow am höchsten Gebäude der Welt begrüßte Dubai das neue Jahr. In Moskau gab es um 22 Uhr MEZ ein großes Feuerwerk am Kreml und Roten Platz.

In anderen Ländern müssen sich die Menschen noch etwas gedulden: Teile Brasiliens und Argentinien können das neue Jahr erst um 4.00 Uhr MEZ begrüßen, um 6.00 Uhr folgt New York, um 9.00 Uhr Los Angeles und erst um 11.00 Uhr Honolulu in Hawaii.

Bis 13.00 Uhr MEZ am 1. Januar dauert es, bis der ganze Globus ins neue Jahr gerutscht ist. Als letztes sind die unbewohnten Eilande Bakerinsel und Howlandinsel im Pazifik dran.

jot/dpa