Hier gibt es ein paar Tipps, um sie langfristig umzusetzen. <BR /><BR /><b>Von Petra Schwienbacher</b><BR /><BR />Das Unternehmen Fressnapf, Europas führender Einzel- und Onlinehändler für Heimtierbedarf, hat im Dezember 2024 insgesamt 550 Haustierhalter in Deutschland zum Thema Neujahrsvorsätze befragt. <BR /><BR />Das Ergebnis: „Besonders engagiert sind die 18- bis 29-Jährigen, während die Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen am häufigsten keine Vorsätze hat.“ Von den Probanden, die Vorsätze fürs neue Jahr haben, übertragen viele ihre eigenen Vorsätze auf ihre Haustiere. Sie möchten sich und ihre Tiere gesünder ernähren, mehr gemeinsame Zeit verbringen und sich mehr bewegen. <h3> Gesunde Ernährung</h3>Wenn man sich vorgenommen hat, seine Tiere gesünder zu ernähren, kann man sich von einem Ernährungsberater für Tiere Tipps holen, sich einlesen und bei <b>Hunden und Katzen</b> beispielsweise auf Frischfutter in Form von BARF (biologisches, artgerechtes, rohes Futter) umsteigen. Bleibt man beim Fertigfutter, sollte man auf die Inhaltsstoffe achten. <BR /><BR />Das Sortiment an verschiedenen Nass- und Trockenfuttersorten ist riesig. Nicht jedes Futter ist aber gut für Hunde und Katzen. Häufig enthalten herkömmliche Futtermittel viel Getreide, Schlachtabfälle (im schlimmsten Fall sogar Federn und Hufe!) und Zucker. Gutes Trockenfutter ist kalt gepresst, sodass möglichst viele Nährstoffe und Vitamine im Futter erhalten bleiben. <BR /><BR />Es sollte frei von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern und Farbstoffen sowie Gentechnik sein. Man erkennt es auch an der Fütterungsempfehlung. Je geringer der tägliche Bedarf, desto besser verwertbar ist das Futter. Frisches Fleisch sollte einen Großteil des Futters ausmachen. <BR /><BR />Weizen und Soja gehören ebenfalls in kein Hundefutter, da sie oft Auslöser von Allergien sind. Getreide darf im Futter vorkommen und ist kein Indiz für ein schlechtes Futter. Es gibt aber Hunde, die Getreide nicht gut vertragen. In diesem Fall muss auf getreidefreies Futter zurückgegriffen werden.<BR /><BR />Auch am Preis kann man sich orientieren. Ein hochwertiges Futter kann nicht ganz billig sein, denn es enthält einen hohen Fleischanteil, manchmal sogar in Bioqualität, und ist besser verwertbar. Dennoch kann man seine Tiere auch mit kleinerem Geldbeutel artgerecht ernähren, indem man beispielsweise auf Großpackungen zurückgreift und auf Angebote achtet. <BR /><BR />Tipp: Um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten, sollte man langsam umstellen und sich vorher über verlässliche Quellen informieren, sich vom Tierarzt beraten oder sich einen Futterplan erstellen lassen.<BR /><BR />Bei <b>Meerschweinchen und Kaninchen</b> steht Heu ganz oben auf dem Speiseplan. Da lohnt es sich, mit Bauern aus der Umgebung zu sprechen. Auch Gemüse-„Abfälle“ bekommt man von Bauern oder in Supermärkten oft günstig zu kaufen. <h3> Gemeinsame Zeit</h3>Je nach Haustier sieht die gemeinsame Zeit anders aus. <b>Hunde</b> müssen raus und wollen draußen auch etwas erleben – nicht nur neben ihren Menschen hertrotten. Das können Halter von Hunden zum Anlass nehmen, sich selbst mehr zu bewegen. <BR /><BR />Man kann seine gewohnten Gassirunden variieren, auch mal ein Stück fahren und einen Spaziergang im Wald machen. Damit das langfristig klappt, sollte man sich kleine Ziele setzen – beispielsweise einmal pro Woche damit anfangen.<BR /><BR /><b>Katzen</b> möchten Abenteuer erleben und freuen sich meist über Streicheleinheiten und Spieleinheiten – auch ein einfacher Pappkarton kann sie einige Zeit beschäftigen und glücklich machen.<BR /><BR /><b>Meerschweinchen, Kaninchen und andere Nager</b> freuen sich über Abwechslung im Gehege. Dabei muss es nicht immer teures Spielzeug oder Einrichtungsgegenstände aus dem Fachhandel sein. Man darf selbst kreativ werden und etwas basteln – Hauptsache, die Tiere haben Spaß.<h3> Keine Vorsätze? Auch nicht schlimm</h3>Anfang des Jahres sind viele noch hoch motiviert, etwas an ihren Routinen und Gewohnheiten zu ändern. Häufig verlaufen sich diese Pläne aber schnell wieder im Sand. <BR /><BR />Daher ist es an dieser Stelle wichtig zu betonen: Es ist nicht schlimm, wenn man keine Neujahrsvorsätze hat. Gemeinsame Zeit, das Gefühl, geliebt zu werden, und artgerechte Beschäftigung sind viel wichtiger – und diese Dinge klappen auch, ohne Geld auszugeben.<BR /><BR /> In diesem Sinne: Frohes neues Jahr an alle Haustierhalter und Tierliebhaber!