Dienstag, 21. April 2015

„New York Times“ mit drei Pulitzer-Preisen ausgezeichnet

Die „New York Times“ ist mit drei der begehrten Pulitzer-Preisen ausgezeichnet worden.

Foto: © shutterstock

Die Redaktion der US-Zeitung wurde dieses Jahr kollektiv für ihre Berichterstattung über die tödliche Ebola-Epidemie in Westafrika geehrt, wie das Pulitzer-Komitee der Columbia University in New York am Montagabend mitteilte.

Außerdem erhielt der Journalist Eric Lipton einen Preis für seine investigativen Recherche über den Einfluss von Lobbyisten. Zudem wurde der freie Fotograf Daniel Berehulak für seine Fotos zur Ebola-Epidemie ausgezeichnet.

Den Pulitzer-Preis für Nachrichtenfotos erhielten die Fotografen der „St Louis Dispatch“ für ihre Abdeckung der Unruhen in Ferguson, nachdem dort ein weißer Polizist einen unbewaffneten schwarzen Jugendlichen erschoss.

Die Zeitung „Post and Courier“ aus Charleston im Bundesstaat South Carolina erhielt den begehrten Preis in der Kategorie „Public Service“ für eine investigative Rechercheserie zur Frage, warum South Carolina für Frauen der tödlichste Bundesstaat ist. Die „Los Angeles Times“ erhielt ihrerseits zwei Preise für Features und Kommentare.

Der Preis wurde zum 99. Mal vergeben. Den Pulitzer-Preis gibt es in 21 Sparten, 14 davon sind für journalistische Arbeiten. Zu den wichtigsten Kategorien gehört auch „Investigativer Journalismus“.

apa/afp/dpa

stol