Der italienische Senator und Menschenrechtsexperte Luigi Manconi erklärte, das Schiff sei in internationalen Gewässern bedroht worden und sprach von einer „Aktion an der Grenze zur Piraterie“.Kein sicherer Hafen in SichtDem Schiff mit mehr als 200 Menschen an Bord sei nun kein sicherer Hafen in Europa zugeordnet worden und es fahre mit Menschen in kritischem Zustand auf dem Meer, so Open-Arms-Gründer Camps. Ein drei Monate altes Baby und seine Mutter seien evakuiert worden, aber viele andere seien am Ende ihrer Kräfte und bräuchten schnell Hilfe, schrieb die Organisation. The emergency situation continues in #openarms In view of the refusal to disembark in a European port, the medical team requests immediate evacuation of the most serious medical cases. What shame! @hrw pic.twitter.com/ds2PgdHx7z&mdash Oscar Camps (@campsoscar) 16. März 2018Seit Italien im vergangenen Sommer einen Deal mit der libyschen Küstenwache abgeschlossen hat, kommen weit weniger Migranten an der Küste des Landes an. Jedoch kritisieren Menschenrechtsorganisationen die schrecklichen Zustände in Flüchtlingslagern in Libyen und das menschenunwürdige Vorgehen der Küstenwache des Bürgerkriegslandes.Letztes Jahr hatte die libysche Regierung eigenmächtig eine eigene Such- und Rettungszone im Mittelmeer von 74 Seemeilen ausgerufen, was aber rechtlich umstritten ist.dpa