Freitag, 22. Juli 2016

Nizza: Noch zwölf Menschen in Lebensgefahr

Gut eine Woche nach dem Anschlag von Nizza schweben noch zwölf Menschen in Lebensgefahr.

Foto: © LaPresse

Das meldete Frankreichs Präsident Francois Hollande am Freitag nach einer Sitzung des Sicherheitskabinetts in Paris. „Die Bedrohung dauert an, und nicht nur in Frankreich“, betonte der Staatschef. Er versprach erneut eine rasche Untersuchung möglicher Sicherheitslücken.

Hollande betonte, der in die Kritik geratene Innenminister Bernard Cazeneuve genieße sein volles Vertrauen. Die Opposition wirft Cazeneuve vor, den Einsatz der nationalen Polizei in Nizza nicht zutreffend dargestellt zu haben. Nach Berichten französischer Medien sicherten zur Zeit des Lkw-Anschlags lediglich städtische Polizeikräfte den für Autos gesperrten Strandboulevard ab. In der kommenden Woche sollen dazu nach Hollandes Worten Ergebnisse einer polizeiinternen Untersuchung vorliegen.

Am Abend der Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag war in Nizza ein 31-Jähriger mit einem Lastwagen in die Menge gerast. Dabei wurden 84 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt.

apa/afp

stol