Freitag, 28. August 2015

Obama lobt Wiederaufbau in New Orleans nach „Katrina“

„Amerika hat versagt“, befand Senator Barack Obama, nachdem „Katrina“ New Orleans niedergewalzt hatte. Zehn Jahre später kehrt er als Präsident zurück ins „Big Easy“, heute klingt er hoffnungsvoller. Doch die Kritik an seinem Vorgänger George W. Bush bleibt.

Foto: © APA/Reuters

Zehn Jahre nach dem verheerenden Wirbelsturm „Katrina“ hat US-Präsident Barack Obama den Willen zum Wiederaufbau in New Orleans gelobt. „Wenn Katrina anfangs ein Beispiel für ein Versagen der Regierung war, ist der Wiederaufbau ein Beispiel dafür gewesen, was möglich ist, wenn die Regierung zusammenarbeitet“, sagte Obama beim Besuch der Südstaatenmetropole in Louisiana.

„Wir werden arbeiten, bis jeder, der nach Hause kommen möchte, nach Hause kommt.“ Zuvor hatte er die Stadt mit Bürgermeister Mitch Landrieu besichtigt.

Die Kritik an seinem Vorgänger George W. Bush, der für sein zögerliches Krisenmanagement scharf angegriffen wurde, ließ Obama mehrfach anklingen.

Als einer der schwersten Hurrikane der US-Geschichte hatte „Katrina“ am 29. August 2005 weite Teile der Stadt New Orleans zerstört. 1800 Menschen kamen ums Leben. 80 Prozent der Stadt wurden überflutet. Der Sturm soll einen Schaden von 125 Milliarden Dollar verursacht haben.

dpa

stol