Die Südtiroler Weinwirtschaft hat in den vergangenen Jahren einen Entwicklungssprung hingelegt, den man kaum für möglich gehalten hätte: Regelmäßig werden die edelsten heimischen Tropfen von der internationalen Fachszene prämiert, die vielen Kellereien und Erzeuger locken Genießer und Experten aus aller Welt an, die Produzenten und Kellermeister übertrumpfen sich gegenseitig in ihrem Bestreben um Qualität und neue Trends. Soweit alles bestens. In einem nicht unwesentlichen Punkt allerdings hinkt die Branche der allgemeinen Entwicklung doch noch hinterher, denn die weibliche Komponente ist kaum vorhanden. Die heimische Weinlandschaft wird ganz klar von Männern geprägt. <BR /><BR />„Das fällt im Vergleich zu anderen Weinanbaugebieten tatsächlich auf, es hat wohl mit unserer Tradition und den damit verbundenen Strukturen zu tun“, sagt Magdalena Pratzner dazu. Die 32-Jährige sorgt in dieser Hinsicht für eine Ausnahme, hat sie doch Önologie studiert, führt zusammen mit ihren Eltern das Weingut Falkenstein in Naturns und weiß bereits, dass sie den elterlichen Betrieb mal zusammen mit ihrer Schwester Michaela leiten wird. <BR /><BR />In ihrer aktuellen Ausgabe veröffentlicht die „Südtiroler Frau“ ein Porträt der Naturnser Önologin Magdalena Pratzner.<BR /><b><BR />Weitere Themen im Heft:</b> ein Interview mit Landesrätin Waltraud Deeg; ein Bericht über die Liberalisierung von Cannabis und deren mögliche Folgen; zu Besuch bei Abonnentin Hildegard Pichler Riffeser in Montiggl. <BR />