Donnerstag, 22. März 2018

Ötzi und andere berühmte Mumien

Mumien sind für Wissenschaftler wichtige historische Hinweisgeber und üben auch auf viele Museumsbesucher eine große Faszination aus. Einige Berühmtheiten:

Der Mann aus dem Eis wird seit 1998 in Bozen ausgestellt.
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Der Mann aus dem Eis wird seit 1998 in Bozen ausgestellt.

Ötzi – Der Mann aus dem Eis wird seit 1998 in Bozen ausgestellt. Die mehr als 5300 Jahre alte Mumie wurde 1991 am Schnalstaler Gletscher zufällig entdeckt. Wissenschaftler aus aller Welt haben sich intensiv mit Ötzi beschäftigt. Dadurch weiß man heute in etwa, wie er aussah, wie er lebte, welche Werkzeuge er nutzte und welche Krankheiten er hatte.

Tutanchamun wurde 1922 gefunden 

Tutanchamun – Es war eine Weltsensation, als der britische Archäologe Howard Carter 1922 im „Tal der Könige“ bei Luxor in Ägypten den Eingang zum Grab des Kinderpharaos entdeckte. Die Mumie mit der Goldmaske wurde berühmt. Als einer der letzten Könige der 18. Dynastie hatte Tutanchamun mit neun Jahren 1332 vor Christus den ägyptischen Thron bestiegen.

Rosalia Lombardo liegt seit fast 100 Jahren in Palermo 

Rosalia Lombardo - Sie sieht aus wie ein schlafendes kleines Mädchen, liegt aber schon seit fast 100 Jahren in einem Glassarg in der unterirdischen Kapuzinergruft im süditalienischen Palermo. Rosalia starb 1920 an der Spanischen Grippe. Dank des Einbalsamierers Alfredo Salafia gilt sie vielen als „schönste Mumie der Welt“.

Die Moorleiche wurde 1952 gefunden 

Moorleiche von Windeby: Der mumifizierte Leichnam wurde 1952 aus einem Moor bei Eckernförde in Schleswig-Holstein geborgen. Sie ist zusammen mit anderen Moorleichen im Schloss Gottorf, dem Archäologischen Landesmuseum, ausgestellt. Jahrzehntelang wurde der bedeutende Fund für ein Mädchen gehalten. Neuere Analysemethoden ergaben jedoch, dass es sich um einen etwa 16-jährigen Jungen handelt, der vor 2000 Jahren an einer schweren Zahnerkrankung starb.

dpa

stol