Landesvizepräsident Marco Galateo (FdI) erklärt: „Ohne Italien im Turnier freue ich mich einfach über guten Fußball. Ich habe keine zweite Lieblingsmannschaft, verfolge aber gerne Teams mit Spielern, die ich besonders schätze.“<BR /><BR />Auch Landesrat Christian Bianchi (FI) blickt „neutral auf die verbliebenen Mannschaften“. Besonders beeindruckt sei er jedoch vom Spiel der Norweger und von deren Fans: „Der Wikinger-Rudergesang ist zweifellos einer der originellsten und schönsten Aspekte dieser Weltmeisterschaft.“<BR /><BR /> Ähnlich sieht es Landesrätin Ulli Mair (Freiheitliche): Sie zeigt sich begeistert vom Fußball Norwegens. Das Land habe in den vergangenen Jahren stark in Straßenfußball, Nachwuchsarbeit und die Ausbildung von Trainern investiert. „Es ist schön zu sehen, wie die norwegischen Fans überall auf der Welt die Wikingerkultur feiern und stolz auf ihr Land sind.“<BR /><BR />Auch Altlandeshauptmann Luis Durnwalder (SVP) unterstützt Norwegen. „Es macht Freude, ihnen zuzusehen, weil sie mit Begeisterung spielen und nicht nur ans Geld denken, sondern auch an den Spaß.“ Zwar werde der Titel am Ende wohl an Spanien oder Frankreich gehen, doch in Erinnerung blieben vor allem die kleineren Mannschaften, die – wie David gegen Goliath – hoch favorisierte Teams besiegt hätten.<BR /><BR /> Eva Klotz haben es die „überraschend erfolgreichen Außenseitern Norwegen und Schweiz“ angetan. „Ich verfolge nicht viel Fußball, habe aber die vielen Überraschungen mit dem Ausscheiden so vieler Großer mitbekommen“, erzählt sie. Eine Ausnahme bildet Bozens Bürgermeister Claudio Corrarati. Er unterstützt zwar keine Nationalmannschaft ausdrücklich, sympathisiert aber mit Argentinien. Zudem verweist er auf den besonderen Reiz der Weltmeisterschaft, der auch in den hochmodernen Stadien liege.