Freitag, 21. August 2015

Organ spenden und Leben schenken

Die Beteiligung zur Organspende in Südtirol sinkt. Dabei können solche Spenden doch Leben retten. Um für dieses Thema zu sensibilisieren veranstaltet das Land mehrere spannende Informationsabende und Events, die über das Thema Organspende mit allem drum und dran informieren.

Die sinkende Bereitschaft zur Organspende in Südtirol und die langen Wartelisten für ein Spenderorgan waren ausschlaggebend für die Sensibilisierungskampagne "Spende Leben".

"Es ist uns ein großes Anliegen, in Solidarität mit betroffenen Menschen die Organspende zum Thema zu machen", betont Landesrätin Martha Stocker.

"Die Organspende ist eine Möglichkeit, über den eigenen Tod hinaus ein Zeichen der Nächstenliebe zu setzen", schilderte Stocker anlässlich der Vorstellung der Kampagne ihre persönlichen Gedanken bei Begegnungen mit betroffenen Menschen, bei Gesprächen mit den Spenderorganisationen und bei Diskussionen mit Ärzten.

 Ziel der Initiative sei es daher, auf das Thema aufmerksam zu machen und darüber zu informieren, die Bevölkerung zu sensibilisieren und die Auseinandersetzung mit der Organspende anzuregen.

Viele Infoveranstaltungen 

Mit einer Plakataktion sowie einer neuen Informationsbroschüre soll in den nächsten Wochen und Monaten auf das Thema aufmerksam gemacht werden. Schwerpunkt der Kampagne sind eine Reihe von Informationsveranstaltungen zu verschiedenen Themen rund um eine Spende von der Notfallmedizin und dem medizinischen Fortschritt über die ethischen Gesichtspunkte bis hin zum Leben nach einer Transplantation. Fachärzte werden dabei die medizinischen Hintergründe erklären, Betroffene ihre persönlichen Lebensgeschichten schildern. 

Hier die Termine:

Dienstag, den 1.9.2015 um 19.30 Uhr in Auer, Aula Magna, Fachoberschule für  Landwirtschaft, Sepp-Thaler-Str. 2

Besonderer Fokus: Psychologische Aspekte rund um die Organspende und die Rolle junger Menschen im Zeichen der Solidarität

Titel des Abends: „Starke Psyche in schwieriger Lebenslage“ und „junge Menschen helfen mit“

Programm:

  • Stellungnahme der Landesrätin Dr. Martha Stocker
  • Referat von Dr.in Mariaantonietta Mazzoldi: Psychologische Hilfestellungen für Patienten und Familienangehörigen vor, während und nach der Transplantation
  • Podiumsdiskussion mit den jungen freiwilligen Mitarbeiterinnen der Selbsthilfegruppen AVIS, AIDO, ADMO und ADISCO unter der Leitung von Bruna Nardon
  • Besondere Testimonials: Katia Bonazzo mit Sohn, Claudio Tait mit Familie e Emanuela Imprescia mit Familie 

stol