Samstag, 31. März 2018

Ost-Ghouta: Vorletztes Rebellengebiet geräumt

Die vorletzte Rebellenenklave in der Region Ost-Ghouta nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus ist geräumt, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Sana am Samstag, nachdem die letzten Busse mit Kämpfern und Zivilisten die Region verlassen hatten.

Die Einnahme von Ost-Ghouta hat für den syrischen Machthaber Bashar al-Assad wegen ihrer Nähe zu Damaskus besondere strategische und symbolische Bedeutung.
Die Einnahme von Ost-Ghouta hat für den syrischen Machthaber Bashar al-Assad wegen ihrer Nähe zu Damaskus besondere strategische und symbolische Bedeutung. - Foto: © LaPresse

Bis Freitag hatten im Zuge der Evakuierungsaktion bereits 31.890 Menschen den von der Islamistengruppe Fajlak al-Rahman kontrollierten Süden von Ost-Ghouta verlassen, wie Sana meldete.

Nach der Gruppe Ahrar al-Sham hatte vor einer Woche auch Fajlak al-Rahman zugesagt, ihre Kämpfer aus Ost-Ghouta abzuziehen. Die Verhandlungen mit der letzten in der Region verbliebenen Rebellengruppe Jaish al-Islam über die Übergabe der Stadt Duma stockten zuletzt.

Einnahme von Ost-Ghouta wichtig für Assad

Die syrische Armee hatte Mitte Februar mit Unterstützung der russischen Luftwaffe eine groß angelegte Offensive auf Ost-Ghouta gestartet. Dabei eroberte sie inzwischen mehr als 90 Prozent des Gebiets an den Toren der Hauptstadt.

Die Einnahme von Ost-Ghouta hat für den syrischen Machthaber Bashar al-Assad wegen ihrer Nähe zu Damaskus besondere strategische und symbolische Bedeutung.

apa/afp

stol