Die vier in der Ostukraine verschleppten OSZE-Beobachter werden nach den Worten prorussischer Aufständischer im Raum der Separatistenhochburg Slawjansk festgehalten.„Jetzt klären wir, wer sie sind, wohin und warum sie gefahren sind, und lassen sie frei“, sagte der selbst ernannte Bürgermeister der Stadt, Wjatscheslaw Ponomarjow, am Donnerstag der Agentur Interfax.Hubschrauber abgeschossenIn der Gegend kam es erneut zu schweren Gefechten zwischen Regierungseinheiten und moskautreuen Kräften. Dabei seien proukrainische Truppen in Slawjansk und Kramatorsk mit Artillerie und Kampfflugzeugen gegen die Stellungen der Separatisten vorgegangen, berichteten örtliche Internetportale.Die Aufständischen sollen nach unbestätigten Berichten zwei Hubschrauber abgeschossen haben. Die Separatisten behaupteten zudem, dass Regierungseinheiten Zivilisten, darunter auch viele Kinder, an der Flucht aus Slawjansk hinderten.In der etwa 150 Kilometer entfernten Großstadt Lugansk erstürmten Truppen der selbst ernannten „Volksrepublik“ eine Kaserne der Nationalgarde. Bis zu 100 Einsatzkräfte sollen sich ergeben haben. In Kiew bestätigte die Nationalgarde eine Teileroberung des Geländes.dpa