Er wünschte den Besuchern viel Spaß und verwies darauf, dass das Open-Air-Festival heuer bereits zum 28. Mal stattfindet: „Es ist unglaublich, wie lange sich dieses tolle Fest gehalten hat.“Das Stadtoberhaupt verfolgte seine Videoansprache live an Ort und Stelle auf der Arbeitswelt-Insel. Er schüttelte viele Hände und posierte gut gelaunt für Erinnerungsfotos. Auch den Abend werde Häupl noch am Donauinselfest verbringen, kündigte eine Sprecherin der SPÖ Wien an. Die SPÖ Wien ist Veranstalterin des Festes.Das Wetter zeigte sich am späten Nachmittag von seiner besten Seite. Nachdem der Himmel zuvor weitgehend wolkenverhangen war, schien schließlich die Sonne. Die Temperaturen waren angenehm warm. „Das Wetter ist das perfekte Festivalwetter“, freute sich eine Donauinselfest-Sprecherin im APA-Gespräch.Die Zahl der Besucher nahm gegen Abend stetig zu. „Wir sind sehr zufrieden“, erklärte die Sprecherin. Der Zustrom sei sehr rege. Um auf das Festivalgelände zu kommen, müssen die Gäste kontrollierte Zugänge passieren. Diese werden heuer außerdem ausnahmslos mit Kameras überwacht. Das soll eine bessere Lenkung der Besucherströme ermöglichen.Als Highlights des Auftakttages werden am Abend Rapper Sido, die US-Band Train und die Söhne Mannheims auf der Festbühne auftreten. Die Söhne Mannheims erwiesen sich bereits am späten Nachmittag als Publikumsmagnet. Ihr Sound-Check entwickelte sich zu einem Mini-Konzert. Vor der Bühne bildete sich eine Menschentraube und die Zuhörer johlten und klatschten nach jeder Nummer.Auf der Rockbühne stehen heute Abend unter anderem Auftritte von Vanilla Sky und Die Happy auf dem Programm. Weitaus zünftiger wird es auf der Volksmusik- und Schlagerbühne zugehen, die es heuer zum zweiten Mal gibt. Dort wird Musikantenstadl-Moderator Andy Borg erwartet. Kabarett gibt es im Ö1-Kulturzelt. Dort werden Lukas Resetarits und Cornelius Obonya wohl für den einen oder anderen Lacher sorgen. apa