Wer viel Geld für sein Rad ausgibt, sollte am Zubehör nicht sparen, vor allem wenn es lebensrettend ist. Die Zeitschrift „test“ (4/2024) hat zusammen mit dem ADAC Fahrradhelme getestet, auch für E-Bikes. 3 der Helme schützen den Kopf besonders gut.<BR /><BR /><BR />Hier mussten sich 14 Helme in der Preisspanne von 15 bis 149 Euro in den Kategorien Unfallschutz, Handhabung, Komfort und Schadstoffe messen lassen. Unter den Prüflingen waren auch 3 Modelle, die sich laut Kennzeichnungen für die schnellen bis 45 km/h unterstützenden S-Pedelecs eigenen sollen.<BR /><h3> Nur 3 der Helme bieten guten Schutz vor Kopfverletzungen</h3><BR /><div class="img-embed"><embed id="1009928_image" /></div> Testsieger: Guten Unfallschutz bieten die Modelle Alpina Gent Mips (l-r), Uvex Urban Planet und Limar Torino. <BR /><BR /><BR />Das Ergebnis ist eindeutig. Nur drei Helme bekommen das Gesamturteil „gut“. Testsieger ist der „Uvex Urban Planet LED“ für 130 Euro (Note 2,0) und bietet auch den besten Unfallschutz. Mit Fliegengitter, Reflektoren und aufladbarem Rücklicht, aber als einziger des Siegertrios ohne Schirm sei er mit 386 Gramm aber eher schwer. Die 2 anderen mit „gut“ teilen sich den zweiten Platz. Zum einen der „Alpina Gent Mips“ für 130 Euro (Note 2,2). Er hat einen abnehmbaren Schirm, Fliegengitter, Reflektoren sowie ein Rücklicht mit Batterie. Ebenso „gut“ ist der Limar Torino für 90 Euro (Note 2,2). Er bietet kein Fliegengitter, aber Schirm, Reflektoren und ein Rücklicht zum Aufladen. Mit 272 Gramm ist er besonders leicht. Den guten Unfallschutz teilt sich der Limar mit dem Alpina.<BR /><h3> Die teuren Helme für S-Pedelecs bieten keinen besseren Schutz</h3><BR />10 Helme zwischen 15 und 149 Euro schneiden „befriedigend“ ab. Darunter auch die 3 für S-Pedelecs – also E-Bikes – ausgewiesenen Helme. Diese Modelle zwischen 145 und 149 Euro (Noten 2,9 bis 3,3) wurden sowohl mit einer etwas höheren als auch mit der gleichen Aufprallgeschwindigkeit wie die gewöhnlichen Helme getestet. In beiden Fällen boten sie nur befriedigenden Schutz und zeigten sich damit schlechter als die drei besten Helme. Ein Modell für 120 Euro ist „mangelhaft“ (Note 5,5). Unter anderem brach ein Gurtschloss bei der Abziehprüfung.<BR /><BR /><BR />Der mit Abstand billigste Helm im Test ist mit 15 Euro der „Crivit Fahrradhelm mit Rücklicht“ vom Discounter Lidl. Er schneidet zwar auch „befriedigend“ (Note 2,6) ab, findet aber besondere Erwähnung: als der einzige Helm, der im Test im Dunkeln „gut“ erkennbar sei. Er hat ein Rücklicht und geizt auch nicht mit Reflektoren. Denn neben der Qualität der Reflektoren macht die Größe der reflektierenden Flächen einen Unterschied, so die Tester. Laut ADAC legte der Test auch eine Problematik der Schläfenbereichs-Sicherheit offen. Einige Helme schwächelten bei den Stoßdämpfungseigenschaften und wurden abgewertet. Der Discounter-Helm habe im Bereich der Schläfe am schlechtesten abgeschnitten.<BR /><BR />