Der Spix-Ara (Cyanopsitta spixii) kommt ursprünglich aus dem Nordosten Brasiliens. In freier Wildbahn gilt er als ausgestorben, es gibt ihn nur noch in Gefangenschaft.Die rund 50 Exemplare, die nach Brasilien gebracht werden sollen, sollen am kommenden Donnerstag zunächst in eine spezielle Zuchtstation in Berlin gebracht werden, wo sie auf den Transport Reise vorbereitet werden sollen.Anfang 2019 sollen sie dann in ein 29 Hektar großes Schutzgebiet im brasilianischen Bundesstaat Bahia gebracht werden. In die freie Wildbahn sollen die ersten Kleinen Blauen Aras im Jahr 2021 entlassen werden.Vor 6 Jahren gab es nur mehr 79 Exemplare der TierartDie Population der Papageienart ist in den vergangenen Jahrzehnten wegen der Zerstörung seines natürlichen Lebensraumes und der Jagd für den illegalen Tierhandel drastisch zurückgegangen. Nach Angaben des brasilianischen Umweltministeriums gelang es durch die Zusammenarbeit der Regierung mit privaten nationalen und internationalen Einrichtungen, die Zahl der Spix-Aras wieder zu vergrößern.Gab es im Jahr 2012 noch 79 Exemplare, sind es inzwischen doppelt so viele.apa/afp