Die Großgemeinde Sarntal hat ein 500 Kilometer langes Wanderwegenetz. Da dort im letzten Winter nach einem großen Schneedruck überall Bäume umgestürzt sind, müssen jetzt Waldarbeiter, Förster und freiwillige Wegewarte eine besondere Fleißarbeit leisten. Ziel ist es, dass die vielen Wanderer wieder ungestört durch die Landschaft wandern können.<BR /><BR /><BR /><i>Von Hildegard Kröss</i><BR /><BR /><BR />Umgestürzte Bäume, herabhängende Sträucher, große Steine und kleinere Muren sorgen auf vielen Wanderwegen des Sarntales für Behinderungen. Während in den Talniederungen Eis und Schnee langsam schmelzen, liegen weiter oben noch große Schneemengen. <BR /><BR />„Es gibt viel zu tun, denn der Schneedruck war heuer besonders groß“, sagt Walter Perkmann vom Sarner Tourismusverein. Der Schnee sei bis in tiefe Lagen gefallen und auch weiter oben auf den Bergen haben die außergewöhnlich starken Niederschläge dieses Winters große Schäden verursacht. <BR /><BR />Die Instandhaltung des 500 Kilometer langen Wegenetzes in den Sarntaler Alpen ist jedes Jahr eine große Herausforderung und heuer fällt besonders viel Arbeit an. Schon seit mehreren Jahren werden die anfallenden Arbeiten auf den Wanderwegen von den freiwilligen Wegwarten in Zusammenarbeit mit der Forststation durchgeführt. „Für die Freiwilligen allein ist die ganze Arbeit, die anfällt, nicht zu schaffen. Sofortmaßnahmen und größere Arbeiten führen die Forstarbeiter durch“, sagt Perkmann. Alle notwendigen Arbeiten werden zwischen den beiden Gruppen abgesprochen und koordiniert. <BR /><BR /><b>Auch Bauern räumen auf</b><BR /><BR />„Heuer sind auch in tieferen Lagen viele Wanderwege verlegt“, sagt Giorgio Sparapani, Leiter der Sarner Forststation. Viele Bauern hätten aber bereits damit begonnen, in ihren Wäldern selbst aufzuräumen. „Unsere Aufgabe besteht darin, die Wanderwege freizulegen und zu sichern, das Holz müssen die Bauern selbst wegschaffen“, meint er. <BR /><BR />Erste Aufräumarbeiten rund um Sarnthein und Astfeld haben bereits begonnen, aber in höheren Lagen müssen sie aufgrund der großen Schneemengen noch warten. „Auf den Bergen sind viele Lawinen abgegangen, die viel Material mitgeführt haben, das weggeräumt werden muss“, sagt Sparapani. Dort könne man erst nach Ostern mit den Arbeiten beginnen. <BR /><BR />„Es gibt viel zu tun, denn der Schneedruck war heuer besonders groß“, sagt Walter Perkmann vom Sarner Tourismusverein. Der Schnee sei bis in tiefe Lagen gefallen und auch weiter oben auf den Bergen haben die außergewöhnlich starken Niederschläge dieses Winters Schäden verursacht. Schon seit mehreren Jahren werden die anfallenden Arbeiten auf den Wanderwegen von den freiwilligen Wegwarten in Zusammenarbeit mit der Forststation durchgeführt.<BR /><BR /><BR />