Am EURAC-Institut für Erneuerbare Energie beschäftigen sich die Wissenschaftler schon lange damit, wie Südtirol seine Alternativenergien, allen voran die Sonne, besser nutzen kann.In Brixen beispielsweise können die Bürger seit kurzem über www.solarstadt.it testen, ob sich ihr Dach für eine Solaranlage eignet.Per Mausklick erfahren die Brixner, wie viele Sonnenstunden pro Jahr auf ihr Dach fallen und welche die geeignetste Anlage für ihr Dach wäre.Wolfram Sparber, Leiter des EURAC-Instituts für Erneuerbare Energie und seit kurzem Präsident der SEL, verrät im Porträt, warum das Zeitalter der Alternativenergie erst noch anbrechen muss: „Wir müssen eine energetische Lösung finden, mit der wir auch in 500 Jahren noch wirtschaften können“, so Sparber gegenüber ACADEMIA.Wie kostspielige Bürokratiekreisläufe unterbrochen werden können, zeigen EURAC-Wissenschaftler des Instituts für Public Management auf.In Zukunft sollten die Datenbanken sämtlicher Ämter in Südtirol derart vernetzt sein, dass sich der Bürger immer mehr Behördenläufe ersparen kann, so ihr Vorschlag.Die 58. Ausgabe des Wissenschaftsmagazins ist kostenlos an der Rezeption der EURAC erhältlich. Ebenfalls gratis ist das ACADEMIA-Abo; es genügt eine E-Mail an press@eurac.edu.