<b>Von Alexandra Geyr</b><BR /><BR />Der imposante, 3097 Meter hohe Pflerscher Tribulaun ist der markanteste Berg des Pflerschtales. Das Projekt entstand rund um Mark Michael Mair und seine Freunde, die diese Sportart schon seit Jahren ausüben. Am vergangenen Wochenende wurden die spektakulären Szenen auf der Highline am Tribulaun gedreht.<BR /><BR />Entstanden ist das Projekt rund um Mark Michael Mair (27) aus Wiesen und seine Freunde Robert „Bertl“ Pelz (33) aus Innsbruck, Johannes Ellemunt (30) aus Stange, Markus Thaler (26) aus dem Sarntal und Tobias Gerhardt (39) aus dem Schwarzwald. In der Dokumentation, die derzeit gedreht wird, kommen auch Bergführer zu Wort, die über die Historie des Berges berichten. <BR /><BR />Das Highlinen ist Slacklining – nur in weitaus größerer Höhe. Mark Michael Mair und seine Freunde praktizieren diesen Extremsport schon seit Jahren. Nun wollten sie in ihrer Heimat etwas Besonderes auf die Beine stellen. <BR /><BR />„Ich hatte immer schon einen Bezug zum Tribulaun, und ich finde, dass von diesem Berg eine besondere Kraft ausgeht. Es gibt weitaus höhere Berge hier, aber keiner ist wie der Tribulaun. Schon seine Geschichte fasziniert mich seit jeher“, erzählt Mair.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1059483_image" /></div> <BR />„Wir planen schon sehr lange dieses Abenteuer, und nun hoffen wir sehr, dass wir unsere Pläne umsetzen können“, sagt er. <BR /><BR />Die Highliner seien bei der Überquerung natürlich doppelt gesichert gewesen, einerseits mit der sogenannten Mainline (Hauptseil) und dann noch mit einer zweiten „Line“.<BR /><BR />Von der Fitness und dem nötigen Wissen her sind alle Beteiligten sehr fit, einzig das Wetter hätte dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung machen können. Die Bedingungen waren aber hervorragend. Und so erfolgten am vergangenen Samstag der Aufstieg ins Basislager nahe der Tribulaunhütte und der erste Rundgang um die geplante Highline-Strecke, die 80 Meter lang ist.<BR /><BR />Anschließend standen die detaillierte Darstellung der Bohrungen und die Befestigung der Highline an. Für die Dokumentation wurden Interviews mit den Beteiligten gedreht, in denen sie Einblicke in die persönliche Motivation geben, ebenso wurden Szenen der mentalen Vorbereitung eingefangen. <BR /><BR />Am Sonntag startete dann bei sehr guten Bedingungen die Überquerung der Highline. Entstanden sind beeindruckende Aufnahmen der Highliner aus verschiedenen Kameraperspektiven. Eingefangen wurden nicht nur emotionale Momente, sondern auch Interviews mit den Beteiligten. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1059486_image" /></div> <BR />Begleitet wurde das Team um Mark Michael Mair von Tobias Marcotto durch ihre gemeinsame „SickLVL Production“, die mit 5 Teams von verschiedenen Punkten aus filmte.<BR /><BR />Die Aufnahmen der Highliner in Aktion, aus verschiedenen Kameraperspektiven und mit einer Kombination von GoPro, Drohne, Teleobjektiv und FPV (First-Person-View/Ich-Perspektive), sorgen für dynamische und immersive Perspektiven und eine Mischung aus ruhigen, filmartigen Szenen. Auch schnelle und actionreiche Aufnahmen werden den Dokumentationsfilm bestimmen. <BR /><BR />Die Dokumentation verbindet die Faszination des Extremsports Highlinen mit der reichen Geschichte und der atemberaubenden Landschaft des Pflerscher Tribulauns. Sie soll auch die Werte, Traditionen und die Schönheit der Landschaft Südtirols auf die internationale Bühne bringen. <BR /><BR />„Durch die Kombination von emotionalen Erzählungen, technischen Herausforderungen und beeindruckenden Aufnahmen möchten wir den Zuschauern ein einzigartiges inspirierendes Erlebnis bieten“, erklärt Mair. <BR /><BR />Unterstützt wurde die Aktion von der Tourismusgenossenschaft Sterzing/Wiesen/Freienfeld und vom Tourismusverein Gossensaß.