Dienstag, 31. März 2015

Älter, aber nicht leiser: Frei.Wild mit neuem Album

Die Brixner Rockband hat am Dienstag in Bozen ihr neues Album „Opposition“ vorgestellt. Am 18. April tritt die Band in der Stadthalle Bozen auf.

Frei.Wild bei ihrer CD-Präsentation im Sudwerk in Bozen - Foto: DLife
Frei.Wild bei ihrer CD-Präsentation im Sudwerk in Bozen - Foto: DLife

„Wir freuen uns sehr auf Bozen“, erklärte Schlagzeuger Christian „Föhre“ Fohrer während der im Batzen Sudwerk abgehaltenen Pressekonferenz.

„Es war schon lange unser Wunsch, in Südtirol ein eigenes Konzert zu spielen, denn das Alpen Flair Festival in Natz ist ein vollkommen anderes Format.“

Frei.Wild werden am 18. April in Bozen Vollgas geben: „Die Fans bekommen die Klassiker aus unserem Repertoire, zum Teil auch in ganz neuen Arrangements, beispielsweise reduziert auf zwei Akustikgitarren und Klavier“, sagte Sänger Philipp Burger.

Natürlich wird die Band auch Lieder aus der neuen CD „Opposition“ spielen, die im Rahmen der Pressekonferenz ebenfalls vorgestellt wurde.

„Das ganze Leben ist aufgebaut auf Position und Opposition“, so Burger, „es ist natürlich ein politisch angehauchtes Wort, aber wenn man es mal nicht politisch betrachtet, ist es ein großes, kraftvolles und spannungsgeladenes Wort, mit dem wir Kritiker und Fans gleichermaßen dazu bringen wollen, sich mit der Band auseinanderzusetzen.“

Nach wie vor polarisiert die Brixner Rockband: Auf der einen Seite gibt es Leute, die die Band heftig kritisieren, auf der anderen Seite können Frei.Wild aber – vor allem in Deutschland – auf eine unglaubliche Fanbase zählen, die inzwischen die größten Hallen füllt.

„Unser Platz in der Musikwelt wird immer vorbestimmt sein. Im Grunde genommen haben wir in der Musikwelt gar keinen wirklichen Platz“, sagt Burger.

Die Texte auf dem Album „Opposition“ handeln von ihren Empfindungen und ihrem Erlebten. Der Albumtitel ist zugleich die Kernaussage dazu.

„Wir sind die, die der Regierung im musikalischen Parlament gegenüber sitzen, aber stets bereit für Gespräche sind“, erklärt die Band auf der Pressekonferenz.

Frustriert oder desillusioniert seien Frei.Wild deshalb jedoch nicht, sondern: „Wir laden alle Journalisten ein, sich eingehend mit uns zu beschäftigen. Allzu oft müssen wir feststellen, dass unqualifizierte Berichte über uns veröffentlicht werden, weil sich der Journalist darauf beschränkt hat, Inhalte aus dem Internet zu kopieren, und sich er sich nicht die Mühe macht, sich mit uns auszutauschen“.

stol

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