Dienstag, 19. April 2016

Alles Apfel, oder was? 465 Führungen mit Apfelbauern in ganz Südtirol

Wo genau kommen eigentlich die leckeren Südtiroler Äpfel her? Welche Anbaumethoden, Sorten und Verarbeitungsmöglichkeiten gibt es? Was geschieht mit den Äpfeln in den Obstgenossenschaften? Welche Arbeiten fallen im Laufe eines Jahres für den Bauern an? Wer könnte Fragen wie diese besser beantworten als ein Apfelbauer selbst. Interessierte können im Rahmen von Apfelführungen in ganz Südtirol gemeinsam mit Bauern auf Entdeckungsreise durch ihre Obstwiese gehen. Und erfahren so alles Wissenswerte aus erster Hand.

Badge Local
Foto: © D

Das wichtigste Qualitätsmerkmal des Südtiroler Apfels erkennt man wohl auf den ersten Biss: Alle Sorten schmecken gut. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die gesunde Frucht weit über die Landesgrenzen bekannt ist. Weniger bekannt ist allerdings, welche Pflege die Bäume im Laufe des Jahres brauchen, wie die Ernte abläuft und was in einer Obstgenossenschaft mit den Äpfeln passiert.

Einblick in die Arbeit der Bauern

Damit Gäste, aber auch die einheimische Bevölkerung einen Einblick in die Welt des Obstbaus und die Arbeit des Bauern gewinnen können, bietet das Südtiroler Apfelkonsortium in Zusammenarbeit mit IDM Südtirol gemeinsam mit 17 Tourismusvereinen und drei Genossenschaften zwischen März und November insgesamt 465 Apfelführungen an.

Dabei erfahren die Teilnehmer alles rund um die gesunde Frucht: vom Anbaugebiet Südtirol, über den biologischen und integrierten Anbau, die verschiedenen Apfelsorten bis hin zur Lagerung, Sortierung und Verarbeitung.

Bauern sind Apfelbotschafter

Damit sich die Teilnehmer ein möglichst genaues Bild davon machen können, wie die leckeren Südtiroler Äpfel entstehen, führen speziell ausgebildete Apfelbauern höchstpersönlich durch die Obstanlagen.

Einer davon ist Martin Pillon, der selbst einen Obsthof besitzt: „Als Bauer weiß ich, wie viel Mühe und Aufwand hinter einem knackigen Südtiroler Apfel stecken und ich freue mich, wenn die Gäste das zu schätzen wissen. Als Apfelbotschafter möchte ich den Menschen nicht nur das fertige Produkt, sondern das nötige Hintergrundwissen mit auf den Weg geben.“

 Anmeldung in den Tourismusvereinen

Das Anbaugebiet des Südtiroler Apfels erstreckt sich von Salurn über das Etschtal und die Mittelgebirgshügel des Burggrafenamtes bis in den Vinschgau. Auch im Eisacktal ist der Südtiroler Apfel zu Hause. In all diesen Gebieten finden die Apfelführungen statt.

stol

_______________________________________

Auf der Website des Südtiroler Apfels gibt es alle Informationen zu den Terminen sowie zum Programm. Interessierte können sich bei den örtlichen Tourismusvereinen anmelden.

stol