Das wichtigste Qualitätsmerkmal des Südtiroler Apfels erkennt man wohl auf den ersten Biss: Alle Sorten schmecken gut. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die gesunde Frucht weit über die Landesgrenzen bekannt ist. Weniger bekannt ist allerdings, welche Pflege die Bäume im Laufe des Jahres brauchen, wie die Ernte abläuft und was in einer Obstgenossenschaft mit den Äpfeln passiert.Einblick in die Arbeit der BauernDamit Gäste, aber auch die einheimische Bevölkerung einen Einblick in die Welt des Obstbaus und die Arbeit des Bauern gewinnen können, bietet das Südtiroler Apfelkonsortium in Zusammenarbeit mit IDM Südtirol gemeinsam mit 17 Tourismusvereinen und drei Genossenschaften zwischen März und November insgesamt 465 Apfelführungen an.Dabei erfahren die Teilnehmer alles rund um die gesunde Frucht: vom Anbaugebiet Südtirol, über den biologischen und integrierten Anbau, die verschiedenen Apfelsorten bis hin zur Lagerung, Sortierung und Verarbeitung.Bauern sind ApfelbotschafterDamit sich die Teilnehmer ein möglichst genaues Bild davon machen können, wie die leckeren Südtiroler Äpfel entstehen, führen speziell ausgebildete Apfelbauern höchstpersönlich durch die Obstanlagen.Einer davon ist Martin Pillon, der selbst einen Obsthof besitzt: „Als Bauer weiß ich, wie viel Mühe und Aufwand hinter einem knackigen Südtiroler Apfel stecken und ich freue mich, wenn die Gäste das zu schätzen wissen. Als Apfelbotschafter möchte ich den Menschen nicht nur das fertige Produkt, sondern das nötige Hintergrundwissen mit auf den Weg geben.“ Anmeldung in den TourismusvereinenDas Anbaugebiet des Südtiroler Apfels erstreckt sich von Salurn über das Etschtal und die Mittelgebirgshügel des Burggrafenamtes bis in den Vinschgau. Auch im Eisacktal ist der Südtiroler Apfel zu Hause. In all diesen Gebieten finden die Apfelführungen statt.stol_______________________________________Auf der Website des Südtiroler Apfels gibt es alle Informationen zu den Terminen sowie zum Programm. Interessierte können sich bei den örtlichen Tourismusvereinen anmelden.