Gemeinsam mit Organisatorin Desiree Treichl-Stürgkh wurden einmal mehr die Künstler in den Mittelpunkt gerückt.An der prunkvollen Eröffnung erfreute sich nicht nur die Prominenz aus Kunst und Kultur, sondern auch aus Wirtschaft, Politik und Sport.Glanzstück war Sopranistin Gheorghiu Glanzstück der Eröffnung war der Auftritt der rumänischen Sopranistin Angela Gheorghiu, die am Ball ihr Debüt gab. Die Künstlerin sang „Habanera“ aus der Oper „Carmen“ von Georges Bizet und danach „I Could Have Danced All Night“ aus dem Musical „My Fair Lady“.Für ihren Auftritt zog sich Gheorghiu um, zunächst noch in schlichtem schwarzem Kleid auf dem Roten Teppich, kleidete sie sich für ihre Darbietung in ein rot-schwarzes Paillettenkleid. Begleitet wurde sie vom Wiener Staatsopernorchester, das von Georges Pretre dirigiert wurde.Zuvor zog das Jungdamen- und Jungherrenkomitee zur Fächerpolonaise von Carl Michael Ziehrer in den Ballsaal und bildete beim Strauß-Bouquet (Johann Strauß) das Spalier für den Auftritt des Wiener Staatsballetts, das von Solist Kirill Kouralaev, der mit nacktem Oberkörper tanzte, angeführt wurde.Im Anschluss zeichneten die 144 Debütanten-Paare unter der Choreographie von Ismet Özdek, Besitzer der Tanzschule „Isi-Dance“ in Bruck an der Leitha (NÖ), ein lebendes Klimt-Bild auf das Parkett. Mit dem Walzer „An der Schönen Blauen Donau“ (Johann Strauß) wurde zum Abschluss die Tanzfläche eröffnet.Hoch erfreute Organisatorin Eine sichtlich erfreute Organisatorin Desiree Treichl-Stürgkh streute dem Operndirektor schon zu Beginn Rosen: „Der Erfolg hängt sicherlich auch damit zusammen, dass Hausherr Dominique Meyer dem Ball so positiv gegenüber steht.“Auch zwei ihrer Vorgängerinnen kamen zum Ball, gesichtet wurde nach jahrelanger Abstinenz nicht nur Lotte Tobisch, sondern auch die „Ur-Mutter des Opernballs“, Christl Gräfin Schönfeldt.Brigitte Nielsen zu Tränen gerührtTief berührt von der Eröffnungszeremonie zeigte sich Schauspielerin Brigitte Nielsen im APA-Interview. „Ich hatte Tränen in den Augen. Das war eine der schönsten Sachen, die ich jemals gesehen habe – und ich habe schon wirklich viel gesehen“, schwärmte die Dänin, die von Baumeister Richard Lugner zum Ball geladen wurde.Lugners weiterer Stargast, der ehemalige James Bond-Darsteller Roger Moore, zeigte sich ebenfalls begeistert. „Es war wirklich grandios“, sagte der Mime.Viele Stars auf dem Ball Die Gästeliste des diesjährigen Opernballs konnte sich wieder einmal sehen lassen. Neben Nielsen, die in einem knallroten, mit 1.000 Rosen bestickten Kleid glänzte, besuchten das dänische Model Helena Christensen, US-Schauspielerin Rosario Dawson, Formel-1-Legende Niki Lauda, „Teufelsgeiger“ David Garrett, Mimin Sunnyi Melles, „Tatort“-Kommissarin Adele Neuhauser oder „Jedermann“ Nicholas Ofczarek den Ball.Auch zwei deutsche Sportstars, Ex-Fußballer Lothar Matthäus, begleitet von seiner Freundin Joanna Tuczynska, sowie Ex-Tennisspieler Boris Becker, der mit seiner Ehefrau Lilly kam, feierten ihre Opernballpremiere.Auch Polit-Prominenz stark vertreten Hohe Politik war ebenfalls vertreten: In der Loge von Bundespräsident Heinz Fischer war UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon und dessen Frau zu Gast. Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) wurde vom kroatischen Ministerpräsidenten Zoran Milanovic begleitet, Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) vom schwedischen Außenminister Carl Bildt.Wiens Stadtchef Michael Häupl (SPÖ) beehrte gemeinsam mit dem slowenischen Parlamentsabgeordneten und ehemaligen Laibacher Bürgermeister Zoran Jankovic das Fest.Keine Demonstrationen Eine Tradition dürfte sich rund um den Opernball allerdings aufgehört haben: Demonstration fand in diesem Jahr nämlich keine statt. Rund um das Haus am Ring wurde kein einziger Kundgebungs-Teilnehmer gesichtet.