Doch was macht dieser Südtirol-Freund in seiner Freizeit, wenn das Mikrofon aus ist? <BR /><BR /><b>Von Florian Mair</b><BR /><BR />Schon in den frühen Morgenstunden – also in aller Herrgottsfrüh, wenn die Welt noch in ein sanftes, goldenes Licht getaucht ist und die Vögel ihr erstes Konzert geben, zieht es Andreas Modery hinaus in die Natur – in den Wald. <BR /><BR />So beginnt der gebürtige Baden-Württemberger, der mit seiner Familie in München lebt, seinen Tag am liebsten – dann geht er mit seiner treuen Hündin Aila los. Im Wald findet der 66-Jährige Ruhe und Kraft. Und die Faszination des Wildes zieht den Forst- und Weidmann immer wieder aufs Neue magisch in seinen Bann.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1175952_image" /></div> <h3> Garteln als Leidenschaft</h3>So oft es geht, ist Modery in Kastelbell – in seinem Lieblingsort. „Südtirol insgesamt ist für mich Heimat“, betont der Südtirol-1-Gartenexperte. „Sobald ich über die Brennergrenze fahre, leuchten schon meine Augen.“ Vor allem in Kastelbell hat er als Jäger und Forstmann zahlreiche gute Freundschaften geschlossen und eine enge Verbindung zur Natur aufgebaut. „Ich möchte dort gerne mal einen Pirschgang begleiten“, sagt Andreas Modery. <BR /><BR />Seine wohl größte Leidenschaft gilt aber dem Garteln: „Ich sage ganz bewusst garteln und nicht Gartenarbeit, denn das Wort Arbeit ist leider negativ behaftet“, erklärt er. Besonders am Herzen liegen ihm alte Gemüsesorten wie Tomaten, Pastinaken, Mangold und vieles mehr, die er als geschmacklich überlegen betrachtet. „Diese alten Sorten sind intensiver im Aroma“, weiß der redegewandte Gartenexperte.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1175955_image" /></div> <BR /><BR />Wichtig ist ihm auch, schon die Kinder an das Garteln heranzuführen. „Man sollte die Kleinen früh mit einbinden, damit sie einen echten Bezug zur Natur bekommen“, sagt er. Beim Garteln könne man die Natur mit allen fünf Sinnen erleben und genießen. „Beim Garteln gibt es auch kein Muss“, weiß Modery. „Denn die Natur ist da, sie wächst auch ohne uns Menschen.“ Diese Einstellung spiegelt die tiefe Achtung des 66-Jährigen vor dem natürlichen Kreislauf wider.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1175958_image" /></div> <h3> Golfen – eine feine Sache</h3>Gerade erst ist der 66-Jährige von einer Gartenreise zurückgekehrt, die ihm große Freude bereitet hat. „Gärten in verschiedenen Ländern zu besuchen und Menschen durch diese Anlagen zu führen, das macht mir riesigen Spaß“, erzählt Modery. „Auf solchen Reisen sammle ich auch neue Ideen und lasse mich inspirieren. Und ich kann mein Wissen weitergeben.“<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1175961_image" /></div> <BR /><BR />Doch die Natur ist nur ein Teil seiner vielfältigen Leidenschaften: Auch auf dem Golfplatz fühlt sich Andreas Modery wohl, wenngleich mit einem Augenzwinkern: „Golfen ist zwar eine feine Sache, aber lieber gehe ich schon in den Wald.“ <h3> Segeln und Wintersport</h3>Und Musik, auch Klassik, ist für den bekannten Journalisten mit dem grünen Daumen geradezu ein Muss, wenn er mal eine Muse-Stunde braucht. Dann kommt gern ein gutes Buch dazu – am liebsten kombiniert mit einem Glas Wein (natürlich aus Südtirol). Ob spannende Krimis oder alte Klassiker: Sie sind für Modery Quelle der Ruhe und Inspiration. „Alte Weisheiten tun mir sowieso gut“, sagt er – man spürt, wie sehr er zeitlose Geschichten und das darin verborgene Wissen schätzt.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1175964_image" /></div> <BR />Und ob beim Segeln im Sommer oder beim Wintersport in den Bergen – Andreas Modery ist ein Mann mit vielfältigen Interessen und einer unerschöpflichen Lebensfreude. „Man sieht es mir gar nicht an, dass ich diese beiden Sportarten betreibe“, schmunzelt der 66-Jährige. Seine verschiedenen Hobbys machen ihn zu einem vielseitigen, inspirierenden Menschen, der das Leben mit allen Sinnen genießt.<BR /><BR /><embed id="dtext86-70167495_listbox" /><h3> Ein großer Fußballfan</h3> Auch kulinarisch weiß Gartenjournalist Andreas Modery, was er will: „Ich liebe es, einzukaufen, zu kochen und natürlich auch zu essen – zu genießen“, sagt er mit einem Schmunzeln. Ein gutes Glas Südtiroler Wein gehört für ihn dabei einfach dazu – so wie beim „Verschlingen“ eines guten Buches. Modery ist ein Genussmensch, der traditionelle Gerichte ebenso schätzt wie kreative, moderne Küche. „Es darf ruhig bunt gemischt sein“, betont er. „Altes bewahren und offen sein für Neues – das ist mein Rezept.“<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1175967_image" /></div> <BR />Und wenn sein Lieblingsverein, der FC Bayern, auf dem Spielfeld kickt, ist Andreas Modery mit Leidenschaft dabei. „Meist sitze ich vor dem Fernseher, aber hin und wieder schaffe ich es auch ins Stadion“, verrät der 66-Jährige, der sich fast jedes Spiel anschaut. Als Mitglied des Vereins weiß er auch, dass viele Südtiroler ebenfalls große Fans sind – eine Verbindung, die seine Liebe zu seiner zweiten Heimat stärkt. <BR /><BR /><embed id="dtext86-70167439_listbox" />