Freitag, 17. März 2017

Auf Rekordjagd: Wiener fährt U-Bahn-Netze ab

Der Wiener Motorjournalist Andreas W. Dick hat ein besonderes Hobby: Er fährt so schnell wie möglich gesamte Tram- und U-Bahn-Netze ab.

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Angefangen hat er 2008, als das U-Bahn-Netz seiner Heimatstadt Wien erweitert wurde. Vier Stunden und 21 Minuten hat der 48-Jährige dafür gebraucht.

Es folgten die Tram-Netze in Graz, Linz, Innsbruck und Gmunden. Auch in Deutschland war er unterwegs: Zehneinhalb Stunden hat er für die gesamte Berliner U-Bahn gebraucht, etwas mehr als sechs Stunden verbrachte er im Münchner Untergrund.

„Es macht Spaß“, begründet Dick seine Leidenschaft schlicht. Er arbeite sich gerne in die Umsteigestruktur ein und mache sich genaue Pläne, wann er wo die Linien wechselt. „Natürlich steckt da auch ein bisschen Ehrgeiz drin.“

Als nächstes möchte er das Straßenbahnnetz in Straßburg abfahren. Dort wird eine Linie bis Ende Mai nach Deutschland verlängert. „Das wäre mein erstes internationales Projekt.“

Solingen im Bergischen Land findet er wegen des größten deutschen Oberleitungs-Bus-Netzes interessant, das er mit der Wuppertaler Schwebebahn verbinden möchte: „Das wären zwei seltene Verkehrssysteme auf einen Streich.“

dpa

stol