Hier eine Auswahl für Krimi-Fans – etwas für jeden Geschmack.<h3> Für Cineasten: „City of Angels“</h3>Schon die riesige 3,5 Kilo schwere Box beeindruckt. Vollgepackt mit 9 Fällen versetzt einen das Spiel ins Los Angeles der 1940er Jahre. Das Spiel kann gegeneinander, alleine oder kooperativ gespielt werden. Im Hauptmodus übernimmt jemand die Rolle des Spielleiters – „der Stichel“ genannt – und die anderen versuchen als konkurrierende Polizeibeamte als erstes Täter, Motiv und Tatwaffe herauszufinden.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1001617_image" /></div> <BR /><BR /> Spannend sind dabei die Verhöre der Verdächtigen. Tipp für noch mehr Flair: Die Einsatzbesprechungen und Epiloge der stimmungsreichen Kriminalgeschichten gibt es auch als Audiofile mit der Stimme von Synchronsprecher Oliver Rohrbeck (Die drei ???).<h3> Für Cluedo-Fans: „Unangenehme Gäste“</h3>Woodruff Walton ist auf seinem Anwesen ermordet worden – die Spielenden müssen herausfinden, wer es war, mit welchem Motiv und welcher Tatwaffe. Das Prinzip klingt so ähnlich wie der Klassiker „Cluedo“, sorgt aber für mehr Interaktion: Karten mit Hinweisen werden untereinander getauscht, so dass alle langsam immer mehr Informationen sammeln.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1001620_image" /></div> <BR /><BR />Wer lösen möchte, kann seinen Tipp in eine optionale App eingeben und ist damit auch bei einer falschen Vermutung noch nicht raus. Im Spiel gibt es 39 Fälle mit unterschiedlichen Lösungskombinationen und ansteigendem Schwierigkeitsgrad.<h3> Für Kartenspieler: „Sherlock“</h3>Krimi für die Hosentasche: Auf 32 Karten finden sich bei jedem Fall Hinweise, aber auch reichlich falsche Fährten. Gemeinsam versuchen die Rätselnden zu ermitteln, was sich abgespielt hat. Dabei entscheidet jeder, ob er seine Informationen offen auslegt oder aber verdeckt abwirft, ohne dass die anderen sie sehen. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1001623_image" /></div> <BR /><BR />Die Gruppe muss mindestens 6 Karten auf dem Ablagestapel sammeln. Nicht alle Fälle können restlos überzeugen, sind aber mindestens kurzweiliges Krimifutter für zwischendurch.<h3> Für Grübler: „Detective: Ein Krimi-Brettspiel“</h3>Das für das „Kennerspiel des Jahres 2019“ nominierte Spiel benötigt viel Zeit – ein einzelner der 5 aufeinander aufbauenden Fälle des Grundspiels kann durchaus 3, 4 Stunden dauern. Doch für das Grübeln wird das Ermittlerteam mit einer tiefen Story belohnt.<BR /><BR />Alle Mitglieder der Antares-Behörde müssen jeden Tag (Spielrunde) gemeinsam entscheiden, welchen Spuren nachgegangen wird, welche Verdächtige verhört werden und worauf aus Zeitgründen verzichtet werden muss. Denn Vorsicht vor Überstunden, diese verursachen wie im echten Ermittler-Dasein Stress.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1001626_image" /></div> <BR /><BR />Eine selbsterstellte Mindmap auf einer Pinnwand kann dabei eine gute Hilfe sein. „Detective“ verknüpft mit einer Online-Recherche-Datenbank perfekt die analoge mit der digitalen Welt. Die Story vermischt Fiktion mit realen Geschehnissen.<h3> Für Familien: „Redcliff Bay Mysteries“</h3>Wem „Detective“ zu mächtig ist, der sollte einen Blick auf „Redcliff Bay Mysteries“ werfen. Das Spiel, das in einem englischen Küstenort des 19. Jahrhunderts spielt, ist deutlich zugänglicher und kürzer. Leichte Regeln und ein gut aufbereiteter Tutorial-Fall bereiten auch Anfängern einen angenehmen Einstieg.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1001629_image" /></div> <BR /><BR />Das Team muss Tag für Tag, Stunde für Stunde entscheiden, welcher Ort besucht werden soll. So geht auch die ein oder andere Information an den Ermittlern vorbei. Das liebevoll inszenierte Familienspiel mit 4 Fällen passt perfekt für einen Sonntagnachmittag.<h3> Für echte Ermittler: „iDventure: Detective Stories“ und „Hidden Games: Tatort“</h3>Packung auf und sofort loslegen: Dokumente, Fotos, Rechnungen und vieles mehr liegt wild verteilt auf dem Tisch – nach einer Einleitung müssen die Ermittelnden kooperativ die zahlreichen Informationen kombinieren und so den Fall lösen. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1001632_image" /></div> <BR /><BR />Anders als bei der preisgekrönten „Exit“-Reihe, in der ein Rätsel auf das nächste folgt, fühlen sich Serien wie die „Detective Stories“ und die „Hidden Games“ wie echte Polizeiarbeit für fortgeschrittene Krimifans an. Dabei wird immer wieder auch Technik intelligent eingebunden.<h3> Für Technik-Freaks: „Chronicles of Crime“</h3>Wer das Handy oder Tablet beim gemeinsamen Knobeln nicht in die Hand nehmen will, ist bei „Chronicles of Crime“ falsch. Auf Karten mit Hinweisen, Personen und Orten müssen QR-Codes gescannt werden, in einer App lässt sich die Geschichte rund um den Krimifall erleben.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1001635_image" /></div> <BR /><BR /> Hingucker ist eine einfache 3D-Brille, die auf das Handy gesetzt wird und mit der sich am Tatort umgesehen werden kann. Es sind schon einige Erweiterungen erschienen.<h3> Für Kinder: „Verfuxt!“</h3>Wer der 16 verschiedenen Füchse hat das goldene Ei gestohlen? Bei dem Kinder-Deduktionsspiel muss das Spürhühner-Team mit Würfeln Verdächtige suchen und Hinweise sammeln.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1001638_image" /></div> <BR /><BR />Hierbei hilft der Fuchs-Scanner: In dem raffinierten Gimmick steckt verdeckt die Täterkarte. In eine Aussparung können Hinweisplättchen mit Accessoires wie Hut, Uhr, Schal usw. gelegt werden. Dann wird angezeigt, ob der Täter diese Accessoire trägt oder nicht. Bevor der Fuchs entwischt ist, müssen so möglichst viele verdächtige Füchse ausgeschlossen, der Täter überführt werden. Auch für Eltern spannend.<h3> Für Hörbuch-Liebhaber: „echoes“</h3>Kein klassisches Krimi-Spiel, aber auch hier schlüpfen alle Mitspieler gemeinsam in die Rolle von Ermittlern. Diese verfügen über eine besondere Gabe: Sie können an Gegenständen die sogenannten Echos der Vergangenheit hören – etwa Gesprächsfetzen oder Geräusche.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1001641_image" /></div> <BR /><BR />Dafür werden Gegenstands-karten mit einer App gescannt. Diese spielt dann das zugehörige Audiofile ab. Die Ermittlerinnen und Ermittler müssen die Hör-Schnipsel in die richtige Reihenfolge bringen, um erst die einzelnen Kapitel und am Ende die Mystery-Geschichten richtig zu rekonstruieren. Auch gut auf dem Sofa spielbar.<h3>Zum Gruseln: „Nightmare – Das Thriller-Spiel“</h3>Schon der Untertitel „Findet den Mörder, bevor er Euch findet!“ sagt eigentlich alles: Nur vordergründig geht es um die Aufklärung eines schrecklichen Mordfalles von vor 15 Jahren auf einem alten Anwesen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1001644_image" /></div> <BR /><BR />Im Mittelpunkt dieses Echtzeit-Spiels stehen Spannung und Gruselfaktor. Nervenkitzel ist bei dem einmaligen Event quasi garantiert. Am besten läuft das Spiel mit genau 5 Personen, so übernimmt jeder eine andere Rolle des Familienclans. Auch wenn die Story Luft nach oben hat, die tollen Grusel- und Überraschungseffekte überzeugen und brennen sich ein. Laptop oder Tablet sind ein Muss.<BR />