Voller Stolz führt Petra Weger durch ihren Keller. Hier stehen Edelstahlfässer neben Barriques und Rüttelpulten. Die Bäuerin des Jahres holt eine Sektflasche hervor: „Das ist eigentlich ein Zufallsprodukt, ein Überbleibsel aus der Coronazeit.“ Weil während der Pandemie weniger Wein verkauft wurde, reduzierten die Kellereien die Traubenmenge. „Doch wäre es ewig schade gewesen, meine Trauben wegzuwerfen. Also begann ich zu experimentieren.“ <BR /><BR />Mittlerweile produziert die 45-jährige Weinäuerin 400 Sektflaschen pro Jahr. Ihr Hauptaugenmerk liegt allerdings auf Wein. Sie baut hauptsächlich Sauvignon, Müller-Thurgau und Blauburgunder an. „Gerade Sauvignon und Blauburgunder sind auf unserer Höhe nicht üblich. Deshalb haben diese Weine ein besonderes Aroma“, freut sich Petra Weger und schaut positiv in die Zukunft. Der Optimismus kommt dabei nicht von ungefähr, der Erfolg gibt ihr recht. Mit ihren Weinen hat die Unterlandlerin bereits mehrere Preise auf Orts- und Bezirksebene gewonnen. <BR /><BR /><i>Das Porträt der Kurtatscher Weinbäuerin lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der „Südtiroler Frau“.</i><BR /><BR /><BR /><b>Weitere Themen im Heft:</b> die schönsten Foto des heurigen Landesbäuerinnentages; die Kurzbiografien der geehrten Witwen; ein Interview mit Siegfried de Rachewiltz über das „Marn“; die Einladung von Hildegard Kreiter, dem ureigenen Wesen nachzuspüren.