Sonntag, 12. April 2020

Aufregung in Jerusalem: Ein Toter, der wieder lebt?

Sensation oder Schwindel? Das fragt sich heute ganz Jerusalem. Vor 3 Tagen war in der Stadt ein Wanderprediger aus Galiläa am Kreuz hingerichtet worden. Einige seiner letzten Anhänger hatten ihn in einem Felsengrab in der Nähe der Stadt beigesetzt.

Die Altstadt von Jerusalem.
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Die Altstadt von Jerusalem.
Heute, am Tag nach dem Sabbat-Tag, behaupten mehrere Männer und Frauen aus dem Kreis dieses Predigers, dass das Grab leer sei. Mehr noch: Dieser Jesus – so sein Name – sei nicht tot, sondern wieder am Leben; er sei zwar nicht zu sehen, aber sie erlebten seine Gegenwart. Er gebe ihnen neue Kraft, um sein Projekt von einer neuen Welt voranzubringen.

Diese Behauptung sorgt für eine lebhafte Debatte in der Stadt. Mehrere Fachleute sprechen von einem gut inszenierten Schwindel, dieser Spuk werde in einigen Wochen vorbei sein. In 5 oder 10 Jahren werde kein Mensch mehr über diesen Jesus sprechen.

Auf der anderen Seite weisen Beobachter darauf hin, dass die Anhänger dieses Wanderpredigers nach seiner Hinrichtung restlos enttäuscht davongezogen waren. Wie sollten sie plötzlich auf die Idee kommen, dass er trotzdem lebt? „Wenn an der Sache etwas dran ist, wäre erstmals in der Geschichte der Menschheit der Tod besiegt, er wäre nur mehr der Durchgang zu einem neuen Leben“, meint ein bekannter Gelehrter.

ZUM NACHDENKEN

Diese Nachricht ist 2000 Jahre alt. Bis heute sind Menschen überzeugt, dass Jesus den Tod überwunden hat. Was halten Sie davon? Was würde es in Ihrem Leben ändern, wenn das tatsächlich stimmt?

Die Redaktion STOL wünscht Ihnen ein frohes Osterfest!

stol